Erlkönig-Bildergalerie, Teil 49

Erlkönig BMW Z4 Erlkönig BMW Z4

Erlkönig-Bildergalerie, Teil 49

— 08.02.2007

Die Autos von morgen

BMW schärft den Z4, Mercedes kantet die E-Klasse, Brabus nimmt sich den Smart vor, Mini macht halbe Sachen und Citroën auf dicke Hose.

Aus Schaden wird man klug, heißt es. So auch BMW, die mit dem umstrittenen Design ihres Styling-Chefs Chris Bangle in den vergangenen Jahren nicht immer den Kundengeschmack trafen. Und inzwischen – wie zum Beispiel beim aktuellen 3er – fleißig zurückrudern. Auch der kommende Z4 Roadster wird 2009 eine weniger radikale, aber dennoch scharfe Blechhaut zu Markte tragen. Vor allem sollen die typischen Roadstereigenschaften des bayerischen Spaßmachers erhalten bleiben. Dennoch wird der Wagen etwas größer als bisher, streckt sich auf knapp 4,30 Meter Länge. So bleibt er ausreichend handlich, bietet im verfeinerten Innenraum aber etwas mehr Platz. Zusätzlich sollte das geringe Gewicht von etwa 1,3 Tonnen den Fahrspaß im Z4 auf einem angemessen hohen Niveau halten.

Blechdach oder Stoffmütze – das ist hier die Frage

BMW Z4: Na, was steckt da drunter? Ein festes Klappdach?

Wer dennoch nach einer knackigeren Lösung sucht, darf ebenfalls hoffen. Ende 2010 könnte ein kleinerer Z2 durchstarten. Erhalten bleibt dem Z4 das Stoffverdeck. Zum Glück. Ob sich BMW der aktuellen Blechdach-Euphorie gänzlich verweigert, bleibt allerdings abzuwarten. Ab Bild 4 sieht man den Z4 mit ziemlich verdächtiger Dachschminke. Ob das nur ein Hardtop ist? Auf das der Z4 Roadster ohnehin nicht wirklich angewiesen ist? Dass klassischer Roadster und Coupé-Cabrio durchaus nebeneinander existieren können, beweist Mazda mit dem MX-5 Roadster Coupe. Und dass feste Klappdächer bei bayrischen Autos keine Design-Katastrophe nach sich ziehen müssen, wissen wir spätestens seit dem neuen 3er Cabrio.



Technisch geben die Bayern dem Roadster sehr wahrscheinlich einige ihrer Leckerbissen mit auf den Weg. Neben der Aktivlenkung und intelligenten elektronischen Fahrwerkregelungen erwarten wir dann auch ein Doppelkupplungsgetriebe. Endlich! So lässt sich Audi erheblich besser Paroli bieten. Die beste Nachricht für Anhänger des "Freude am Fahren"-Konzepts dürfte aber die breitere Spur des intern E89 genannten Z4 sein. Sie schafft den nötigen Raum, um auch einen V8 in den Motorraum zu klemmen. Der kommende M Roadster wird also mit einem 4,0-Liter-V8 auftrumpfen, der rund 400 PS mobilisieren soll und sicherlich einer der schärfsten Brenner auf unseren Straßen werden dürfte. Daneben kommen bekannte Otto-Motoren aus dem aktuellen 3er-Coupé zum Einsatz. Auch sie versprechen mit Leistungen zwischen 218 und 306 PS enormen Fahrspaß. So gewappnet, könnte der Z4 wieder ein echter Erfolgs-BMW werden. Am optischen Auftritt wird dieser Roadster jedenfalls kaum scheitern.

Mehr über die Autos von morgen gibt es wie immer in der Bildergalerie. Dieses Mal unter anderem mit dabei: Audi A5, Mercedes E-Klasse, Jaguar XF, Mini Clubman, Smart Brabus, Hyundai Arnejs und Citroën C5.

Autoren: Gerald Czajka, Ralf Bielefeldt

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