Erlkönig-Bildergalerie, Teil 61

— 28.01.2008

Die Autos von morgen

Mercedes macht sein Flaggschiff grün, Audi setzt das Messer an, Renault legt beim Laguna nach, Peugeot macht Kleinfamilien froh – und Tata will Land gewinnen. Mit einem SUV zum Schnäppchenpreis.

Autodesigner haben ähnliche Wertmaßstäbe wie Schönheitschirurgen. Nicht der große Eingriff schmeichelt dem Objekt, sondern das behutsame Modellieren von Falten, Fugen und Flächen. Facelift nennt sich so etwas in der Automobilbranche. Oder, etwas weniger fein, Modellpflege. Alle drei, spätestens vier Jahre ist  es soweit. Prominente Vertreter unterm Messer der Blech-Chirurgen sind dieses Jahr zum Beispiel Mercedes ML und Audi A6. Verjüngen statt verfremden heißt die Devise beim langen Ingolstädter, der ab Sommer 2008 mit neuem Antlitz zu haben sein wird. Die Eingriffe der Skalpellschwinger um Audi-Chefdesigner Wolfgang Egger (einst bei Alfa) gehen vorn nicht allzu tief. Trotzdem wirkt das Auto moderner und sportlicher. Das liegt zum einen am LED-Tagfahrlicht (auf dem Foto oben abgeklebt), das es bereits für S6, A5 und den neuen A4 gibt. Gleichzeitig ändert sich das Innenleben der Scheinwerfer und der Blinker. Auch der Stoßfänger wird neu gestaltet. Markant sind der zentrale untere Einzug nach Art des A5, die stärker abgesetzten seitlichen Lufteinlässe zur Bremsenkühlung und die geänderten Nebelleuchten.

Die A6-Motorenpalette wird modernisiert und teilweise neu gestaffelt

Neues Hinterteil: Trotz Schnee gut zu erkennen – die LED-Rücklichter sind weniger stark gepfeilt als beim Coupé A5.

Neues Hinterteil: Trotz Schnee gut zu erkennen – die LED-Rücklichter sind weniger stark gepfeilt als beim Coupé A5.

Kenner werden die A6-Evolutionsstufen künftig mit einem Blick aufs Heck unterscheiden. Die Audi-Modelleure befassten sich hier intensiv mit Kotflügeln, Kofferraumdeckeln, Leuchten und Stoßfängern. Die geteilten LED-Rücklichter sind weniger stark gepfeilt als beim sportlicheren A5. Sie lassen den A6 breiter und wuchtiger erscheinen, ohne dass dadurch eine Verwechselbarkeit mit dem ähnlich gegliederten Heck des neuen A4 entsteht. Der Audi A6 Avant bleibt am Heck weitgehend unverändert, und den allroad wollen die Ingolstädter sogar komplett vom Facelift verschonen. Die Motorenpalette wird für die nächste Karriere-Runde modernisiert und teilweise neu gestaffelt. Basis-Diesel bleibt der Zweiliter, dessen Drehmoment durch die Umstellung auf Common-Rail-Einspritzung von 320 auf 380 Nm wächst. Der 2,7-Liter-V6-TDI bringt es künftig auf 185 PS, der Dreiliter schafft demnächst 240 PS. Für einen kleinen kosmetischen Eingriff ist das okay.

Mehr über die Autos von morgen gibt es auf der Erlkönigseite von autobild.de – und wie immer in der Bildergalerie. Dieses Mal unter anderem mit dabei: Audi A4 allroad (ab Bild 73), Koreas neuer US-Kracher Kia Spectra (bei uns einst als Shuma bekannt), Indiens Allrad-Schnäppchen Tata Safari, Frankreichs neuer Kleinfamilienlaster Peugeot 3008 sowie der Junggesellentraum Renault Laguna Coupé, Deutschlands Öko-Flaggschiff Mercedes S Hybrid und Britanniens neue Offenbarung Aston Martin DBS Volante.

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