Erlkönig-Bildergalerie, Teil 86

— 31.03.2009

Die Autos von morgen

Frisch eingetroffen: Jaguar geht mit dem neuen XJ Gassi, Audi feilt am großen Q7. Außerdem: Aston Martin Rapide, Mercedes SLK, VW Golf R20 und das Facelift des Nissan Tiida.
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Von Jochen Knecht Kaum kitzeln die ersten Sonnenstrahlen den Asphalt, schwingen die Hersteller das Klebeband. Raus mit den Erlkönigen an die frische Luft und auf zum Nürburgring. Es gilt, Testkilometer zu hamstern und Fahrwerke auf den brutalstmöglichen Alltag vorzubereiten. Frühling in der "Grünen Hölle". Ganz vorne mit dabei: der neue VW Golf R20. Der pflügt unterm Deckel eines braven Golf VI über den Ring und gibt sich erst zu erkennen, wenn er schon fast hinter dem nächsten Hügel verschwunden ist. Wo üblicherweise der Heckstoßfänger die Auspuffanlage keusch versteckt, röhrt der blaue Golf aus zwei mittig angebrachten Rohren. Die Kamine kennen wir vom Allrad-getrieben R32 – dem König der fünften Golf-Generation. Sechs Zylinder, 250 PS, 250 km/h Spitze. Der Allererste-Sahne-Golf. Und doch Schnee von gestern. 250 PS? Das schafft inzwischen auch der Mazda3 MPS. Mit einem Vierzylinder unter Haube. Kleiner Motor. Großer Bumms.
Allradantrieb? Der Super-Golf R20 kommt ohne aus
Am Nürburgring erwischt: der Golf R20 – das neue Topmodell der Baureihe. 250 km/h schnell, 270 PS stark.
Am Nürburgring erwischt: der Golf R20 – das neue Topmodell der Baureihe. 250 km/h schnell, 270 PS stark.
Das wissen auch die PS-Jongleure bei Volkswagen – und schießen bereits zum 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (21. Mai 2009) die nächste R-Rakete in die Umlaufbahn: den R20. Hinter dessen neu gestaltetem Golf-Grinsen tobt der stärkste Zweiliter-Turbo, der je ab Werk in einem Golf installiert wurde. 270 PS soll der vom Audi S3 (265 PS) übernommene TFSI leisten – womit der R20 die Führung im PS-Rennen der Kompaktrenner übernehmen würde. Elektronisch abgeregelte 250 km/h gehören in diesem illustren Kreis zum guten Ton. Fünf Sekunden plus X für den Sprint auf 100 Sachen auch. Und das alles ohne Allradantrieb. Der bleibt, nach jetzigen Stand der Dinge, außen vor. Zu schwer. Zu teuer. Einen Teil des Traktionsverlustes kompensieren soll die elektronische Quersperre (XDS), die auch beim aktuellen Golf GTI dem Untersteuern den Kampf ansagt.

Mehr über die Autos von morgen erfahren Sie wie immer in der Bildergalerie. Und auf der Erlkönigseite von autobild.de. Dieses Mal unter anderem mit dabei – erstmalig oder mit neuen Fotos: Audi RS3, Audi RS5, Opel Insignia OPC, Audi Q7 Facelift, Mercedes SLK, Aston Martin Rapide, Porsche 911 Coupé und Cabrio, Jaguar XJ, Porsche Boxster, Porsche 911 GT3 RS, Nissan Tiida Facelift, Ford Edge Facelift, BMW X1, BMW X5 Facelift und der VW Golf VI R20.
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