Erlkönig-Bildergalerie, Teil 9

Erlkönig Mercedes-Benz A-Klasse Erlkönig Mercedes-Benz A-Klasse

Erlkönig-Bildergalerie, Teil 9

— 25.05.2004

Die Autos von morgen

Mercedes-Benz präsentiert die getarnte neue A-Klasse inzwischen ungeniert im Sammelpack. Und lässt auch bei technischen Details die Tarnkappe fallen.

Erstmals mit stufenloser Automatik

Lange ist es nicht mehr hin, dann steht die neue Mercedes-Benz A-Klasse beim Händler (Herbst 2004). Vor der eigenen Tür gibt es sie schon heute zu bewundern, zumindest wenn man im schönen Unterhausen am Fuße der Schwäbischen Alb lebt. Vorm alten Bahnhof pausierte dieser Transporter. Voll mit Erlkönigen der A-Klasse. Als wären es Unfallwagen, so lässig ungeniert kutschieren die Stuttgarter ihr neues Kompakt-Baby durch die Lande.

Offizielle Bilder gibt es zwar noch nicht, aber offizielle Infos über die Motoren der neuen A-Klasse. Mehr Leistung (bis zu 38 Prozent), mehr Drehmoment (bis zu 46 Prozent), mehr Fahrspaß – die Vorgaben von Mercedes-Benz klingen verheißungsvoll. Sieben Vierzylinder sind künftig im Programm, darunter drei neu entwickelte CDI-Direkteinspritzer und ein neuer 193-PS-Benziner mit Turbo. Zudem präsentieren die Stuttgarter ihr erstes stufenloses Automatikgetriebe. Autotronic heißt es, ist optional mit allen Motoren kombinierbar und bietet sieben virtuelle Schaltstufen. Ebenfalls neu: das Sechsgang-Schaltgetriebe.

Erhalten bleibt die Bauweise: Die Vierzylinder sitzen in einem Winkel von bis 59 Grad hinter der Vorderachse. Damit sind sie wie gehabt Teil des Sicherheitskonzepts: Bei einem schweren Frontalcrash gleiten sie nach unten ab, ohne die Fahrgastzelle zu beschädigen. Und ohne zur unmittelbaren Gefahr für die Beine der Insassen zu werden.

Topmodell A 200 Turbo mit 193 PS

Zum Start bietet Mercedes-Benz vier Motoren an: die beiden Diesel A 180 CDI (1,991 Liter Hubraum, 80 KW/109 PS) und A 200 CDI (1,991 l, 103 kW/140 PS, jeweils mit Sechsgang-Schaltung) sowie die Benziner A 170 (1,699 l, 85 kW/115 PS) und A 200 (2,034 l, 100 kW/136 PS, jeweils mit Fünfgang-Schaltung). Ende 2004 folgen die Einstiegsmotorisierungen A 160 CDI (1,991 l, 60 kW/82 PS) und A 150 (1,498 l, 70 kW/95 PS, jeweils mit Fünfgang-Schaltung). Für Mitte 2005 kündigt Mercedes-Benz das neue Benziner-Topmodell A 200 Turbo an (2,034 Liter, 142 kW/193 PS, Sechsgang-Schaltung).

In Sachen Drehmoment liegen alle Maschinen über ihren vergleichbaren Vorgängern: Bereits der 160 CDI entwickelt 180 Newtonmeter (plus 12,5 Prozent). Der A 180 CDI legt im Vergleich zum aktuellen A 170 CDI sogar um fast 39 Prozent zu: Zwischen 1600 und 2600 Umdrehungen stellt er 250 Nm zur Verfügung, nur 50 weniger als der große A 200 CDI.

Die Kraftstoffeinspritzung erfolgt in drei Phasen mit bis zu 1600 bar. Sämtliche Motoren erfüllen die Euro-4-Norm, "die Diesel auch ohne Partikelfilter", wie Mercedes-Benz stolz verkündet. Gleichwohl gibt es auf Wunsch ein wartungsfreies Partikelfiltersystem, das die Emission von Rußteilchen um weitere 99 Prozent verringert. Die Durchschnittsverbräuche liegen laut Hersteller "um die fünf Liter" (Diesel) bzw. bei 6,9 bis 7,9 Liter (Benziner).

Viel mehr soll sich der neue VW Passat auch nicht gönnen. Alles über den neuen Star der Mittelklasse erfahren Sie exklusiv in AUTO BILD 22/2004 – ab Freitag am Kiosk. Mehr über die Autos von morgen gibt es wie immer in der Bildergalerie.

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