Erlkönig: BMW i3 und Elektro-7er

BMW i3 und i8 BMW i3

Erlkönig: BMW i3 und Elektro-7er

— 25.11.2011

BMW-Zukunft: Alles unter Strom?

Der BMW i3 soll ab 2013 den Elektroauto-Markt revolutionieren, jetzt gibt's neue Erlkönig-Bilder. Außerdem: Erste Fotos einer geheimnisvollen Elektro-Limousine auf Basis des BMW 7er.

Die Tour auf einem Autotransporter hat der blau-weiße Elektro-Knubbel oben in der Bildergalerie wirklich nicht verdient. Derlei Demütigungen lassen sich mit Blick aufs löchrige Stromtankstellen-Netz aber mitunter nicht vermeiden. Wenn beim BMW i3 die Akkus leer sind, muss ein Helfer mit Ladefläche und im Vergleich altertümlichem Dieselmotor her. Schwer zu schleppen hat der gelbe Transporter zum Glück nicht. Um die 1200 Kilo wird das Serienmodell wiegen, wenn BMW den 2+2-Stromer 2013 in die freie Asphalt-Bahn entlässt – trotz schwerer Akkus und jeder Menge Sicherheitstechnik. Ein paar Kilo extra kommen noch dazu, wenn der BMW i3 mit optionalem Range Extender (Reichweitenverlängerer) bestellt wird. Dann sorgt ein turboaufgeladener Dreizylinder-Benziner dafür, dass der Elektromotor über der Vorderachse auch nach den 160 Kilometern reiner Elektro-Reichweite immer noch genug Saft für den Antrieb der Hinterräder hat.

Überblick: Alles zu BMW i3 und BMW i8

Video: BMW i3 und i8 Concept

Die Elektrozukunft von BMW

Die Idee kennen wir vom Opel Ampera, der damit schon ein Jahr früher zu haben sein wird. Neben dem Thema Leichtbau (der BMW i3 kommt mit einer Kohlefaser-Karosserie) beschäftigen sich die BMW-Entwickler vor allem mit der Aerodynamik der Elektroautos. Je niedriger der cW-Wert, desto größer die Reichweite. So einfach ist das. Zumindest theoretisch. Praktisch heißt das: Wir müssen uns an einen neuen Felgen-Look gewöhnen (beim Erlkönig gut zu sehen) und an fast vollverkleidete Unterböden. Auch das ist beim Huckepack-i3 gut zu erkennen. Noch was in Sachen Elektro-BMW? Aber unbedingt. Neben dem Sport-Ableger i8 arbeiten die stromfreundlichen BMW-Schrauber nämlich offensichtlich auch an einer großen Reise-Limousine mit Elektroantrieb.

Die Konkurrenz: Fisker Karma und Tesla Model S

Dieser BMW 7er nutzt Radnabenmotoren um flüsterleise über die Straße zu huschen. Kommt der Elektro-7er in Serie?

©CarPix

Wie wir mit Blick auf einen grauen BMW 7er darauf kommen? Nun, wir haben mal etwas genauer hingesehen. Hier rollt nämlich keineswegs ein normaler Hybrid-7er vom Hof, sondern ein wesentlich interssanteres Entwicklungsfahrzeug. Durch die ungewöhnlich großen Räder gut zu erkennen: Radnabenmotoren, die definitiv nicht zum Technik-Baukasten des BMW 7er ActiveHybrid gehören. Oder sollten wir sagen: nocht nicht? Denn die Kombination aus Radnaben-Elektromotoren und klassischem Benzin- bzw. Dieselmotor macht mit Blick auf große Reise-Limousinen durchaus Sinn. Denkbar wäre ein komfortabler Langstrecken-BMW, der ausschließlich elektrisch bewegt wird. Geht die Akkuleistung zur Neige, springt ein recht kleiner Verbrennungsmotor ein und versorgt die Motoren an den Rädern mit frischer Energie. Kennen wir so ähnlich vom Opel Ampera und den künftigen BMW i-Modellen.

Alles zu Elektroautos

Wichtigster Unterschied: Durch die Radnaben-Motoren könnte man den bekannten Look der großen BMW-Modelle beibehalten und trotzdem elektrisch unterwegs sein. Nicht jedes Vorstandsmitglied steht auf den futuristischen Look der i-BMW. Noch gibt's keinerlei offizielle Informationen zu einem großen Elektro-BMW. Mit Blick auf die Ernsthaftigkeit, mit der die Bayern die automobile Elektrifizierung vorantreiben, muss das überhaupt nichts heißen. Die Zukunft fährt elektrisch, auch in der Ober- und Luxusklasse. Fisker und Tesla haben entsprechende Elektro-Limousinen praktisch zur Serienreife entwickelt. Darauf will man bei BMW vorbereitet sein.
Fotos: CarPix

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