Erlkönig Mercedes M-Klasse (2011)

Erlkönig Mercedes M-Klasse (2011)

— 09.02.2010

Hier kommt der neue Mercedes ML

Ende 2011 wird die nächste Generation der Mercedes M-Klasse fertig. Der W166 kommt schon zum Modellstart als Hybrid, wird noch eine Spur softer und soll vor allem auf der Straße eine gute Figur machen.

Seit Jahren sprechen Experten vom nahenden Ende der SUV-Dinosaurier. Zu groß, zu teuer, zu durstig. Das mag ja alles stimmen – die Einladungen zur finalen SUV-Beerdingung bleiben aber auch in den nächsten Jahren noch in der Schublade. Ganz sicher. Denn die oft kritisierten Allrad-Monster sind hart im Nehmen. Und vor allem wandlungsfähig. Bestes Beispiel: die Mercedes M-Klasse. 1997 mehr oder weniger als Nutzfahrzeug gestartet, ist der ML längst in der SUV-Gegenwart angekommen. In den USA gibt's den W164 als Hybrid, in Europa zumindest in Verbindung mit supersparsamen Dieselmotoren.

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Video: Mercedes ML 2011

Offroad in leichter Tarnung

Keine schöne Entwicklung für Allrad-Puristen, die hauptsächlich Zugmaschinen fürs Grobe brauchen – dafür aber für den Rest der allradfahrenden Zielgruppe. Die will schlicht einen großen Allradler, mit dem Mann und Maus auch am Wochenende entspannt in die Sommerfrische entschwinden können, ohne gleich vor jedem ausgefahrenen Feldweg kapitulieren zu müssen. Entsprechend planen die Schwaben auch die M-Klasse-Zukunft. "Softroader" lautet das Zauberwort, das in Stuttgart mit Blick auf den intern W166 genannten ML zu hören ist. Was da ab Spätsommer 2011 als M-Klasse bei den Mercedes-Händlern stehen wird, soll optisch noch freundlicher aussehen als bisher und auf kantiges SUV-Design weitgehend verzichten.

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Stattdessen gibt's einen neuen Allradantrieb, der dem ML auf Asphalt noch mehr Komfort und Agilität verleihen soll – vor allem dann, wenn das optionale Luftfahrwerk mitbestellt wird. Dazu kommt, neben den nach wie vor unverzichtbaren hubraumstarken Motoren, wahrscheinlich auch zwei Hybridantriebe. In Verbindung mit einem V6-Benziner als Plug-in-Hybrid und für die Dieselfreunde in Europa mit einem kleinen Selbstzünder als Mildhybrid. Der Kondulenzkranz muss also noch ein bisschen warten.

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