Erlkönig Skoda Superb — 05.11.2007
Skodas neue Oberklasse
Weltpremiere auf dem Genfer Salon im März, Markteinführung im Laufe des Jahres 2008: Skoda hat sein neues Spitzenmodell fertig. AUTO BILD-Redakteur Dirk Branke durfte sich bereits davon überzeugen. Im sengend heißen Death Valley.
Klassisches Stufenheck mit großer Heckklappe
Skodas Premium-Anspruch: Anleihen bei Audi und sechs Motoren
Das zweifarbige Cockpit ist eine überaus gelungene Mischung aus klassischem Skoda-Design – unaufgeregt und ohne Schnickschnack – und ein paar Elementen im Audi-Stil. Die Lüftungsdüsen mit Chromrand zum Beispiel haben wir schon in diversen Audi gesehen. Beim Platz wird der Skoda dann sowieso weit vorn liegen: vorn geräumig und hinten riesig. Hier kann selbst der Redakteur (1,93 Meter) lässig die Beine übereinanderschlagen. Bei der Technik konnte sich Skoda natürlich im VW-Audi-Baukasten bedienen. Auch hier verraten die Skoda-Leute zwar noch keine Details, wir rechnen aber mit sechs, quer eingebauten, Motoren: Bei den Benzinern mit dem 1,4-Liter-TFSI mit 140 PS, dem 1,8-Liter-TFSI mit 160 PS und als Spitzenmodell dem 3,2-Liter-V6-FSI mit 255 PS. Etwas überraschend bleibt der 1,9-Liter-TDI mit Pumpe-Düse im Programm – als besonders preiswertes Einstiegsmodell. Dazu kommt dann der neue Zweiliter-Common-Rail-Motor in zwei Ausbaustufen (140 und 180 PS).Im Testauto war der 1,8-Liter-TFSI eingebaut, und das kräftige, drehfreudige Aggregat passt gut zum Superb. Zu tun hat er trotzdem – der neue Superb ist ganz bestimmt kein Leichtgewicht, sondern groß und solide. Die Skoda-Leute haben insgesamt spürbar viel Wert auf Komfort gelegt, der Superb fährt sehr leise und federt angenehm, viel geschmeidiger jedenfalls als sein in die Jahre gekommener Vorgänger. Der wurde seit 2002 gebaut, pro Jahr verkaufte Skoda davon weltweit etwa 20.000 Autos. Vom Neuen sollen es schon etwas mehr werden. Und das klappt ganz bestimmt.

































