Erpressungsversuch

Adrian Sutil, Formel 1-Team Spyker Adrian Sutil, Formel 1-Unfall GP von Monaco 2007

Erpressungsversuch

— 08.05.2008

Krimi um Formel-1-Star Adrian Sutil

Mit einer Festplatte, die persönlichen Daten über Formel-1-Star enthalten sollte, wollte ein Erpresser schnell zu Geld kommen. AUTO BILD MOTORSPORT ging zum Schein auf den Deal ein. Der Mann wurde verhaftet.

Nicht immer ist es von Vorteil berühmt zu sein. Diese unliebsame Erfahrung hat jetzt auch der deutsche Formel-1-Fahrer Adrian Sutil  (25) machen müssen. Der Pilot des Teams Force India wurde Ende April Ziel eines Erpressungsversuchs. Dieter U. war in noch ungeklärter Art und Weise in den Besitz einer alten Festplatte aus einem Computer gekommen, den Adrian Sutils Vater Jorge vor gut einem Jahr entsorgt hatte. Auf dem Speicher sollen sich zahlreiche persönliche Daten über den Formel-1-Star befunden haben. Aus diesen E-Mails und Fotos wollte Dieter U. Kapital schlagen. Er bot die Festplatte der Redaktion von AUTO BILD MOTORSPORT zum Kauf an. Wir unterrichteten daraufhin umgehend Sutils Manager Manfred Zimmermann von dem Angebot, gingen zum Schein darauf ein und vereinbarten einen Übergabetermin.

Beim Übergabetermin schlug die Polizei zu

Dieter U. nahm danach Kontakt zur Familie Sutil auf und verlangte dort den doppelten Preis. Mit der Drohung, die Unterlagen sonst an die Presse zu verkaufen. Ein klarer Fall von Erpressung, der die Polizei auf den Plan rief. Tatsächlich erschien der Erpresser am 1. Mai zum vereinbarten Übergabetermin. Er wurde nach der scheinbaren Abwicklung des Geschäfts vorläufig festgenommen. Weitere Hintergründe, und was Adrian Sutil zu dem Erpressungsversuch sagt, lesen sie ab dem 9. Mai in AUTO BILD MOTORSPORT 10/2008.

Autor: Thomas Arndt

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