Erste Bilder des GM-Hybriden

Erste Details des Chevrolet Volt Erste Details des Chevrolet Volt

Erste Bilder des GM-Hybriden

— 15.08.2008

Der Chevrolet Volt kommt

2010 will GM mit dem Chevrolet Volt in ein neues Hybrid-Zeitalter starten. In Sachen Design liegen die Amerikaner voll im Plan. autobild.de zeigt die ersten Details des neuen Elektro-Pioniers.

Einen ersten klitzekleinen Blick ins Stromkästchen erlauben die Entwickler des Chevrolet Volt, mit dem General Motors (GM) 2010 in Serie starten will. Nach diversen Konzeptfahrzeugen, die auf Automessen rund um den Globus ins Rampenlicht gerollt wurden, zeigen die Amerikaner jetzt die ersten Detailfotos des neuen Elektro-Flitzers. Zusätzlich hat GM Bilder aus dem Designstudio freigegeben, in dem die endgültige Form des Serien-Volt entwickelt wurde. Rückschlüsse darauf, wie die ausschließlich von einem Elektromotor angetriebene Hybrid-Limousine tatsächlich aussehen wird, lassen sich von den Detailaufnahmen freilich kaum ziehen – dazu sind die Ausschnitte zu knapp gewählt. Nicht ohne Grund – bis zum Verkaufsstart wird schließlich noch reichlich Strom durch den E-Flex-Antrieb des Volt fließen.

Der Windkanal gibt die Grundzüge des Designs vor

Klar scheint lediglich, dass sich das Serien-Fahrzeug optisch deutlich von der sportlichen Volt-Studie unterscheiden wird, die 2007 auf der North American International Auto Show erstmals vorgestellt wurde. Vom kantigen Auftritt des Konzeptfahrzeugs wird nach endlosen Windkanal-Sitzungen kaum etwas übrig bleiben. Auf der Jagd nach einem möglichst effizienten Design haben optische Spielereien keinen Platz. Gleiches gilt natürlich auch für die Einrichtung des GM-Stromers – von dem es allerdings noch keine Bilder gibt. Und auch technisch haben die Amerikaner noch die eine oder andere Nuss zu knacken. 64 Kilometer weit soll der Volt rein elektrisch fahren können – egal, ob der Chevi nur mit einem Fahrer oder voll besetzt unterwegs ist. Das klappt nur, wenn das Gewicht stimmt. Leichtbau heißt hier das Zauberwort – das allerdings auch die Kosten in die Höhe treibt. Und dann sind da noch die modernen Lithium-Ionen-Akkus, die alleine schon 180 Kilo auf die Waage bringen.

Der Volt fährt immer elektrisch – auch wenn die Akkus leer sind

Der Cadillac Provoq Concept ist neben Opel Flextreme und Chevrolet Volt der dritte E-Flex-Vertreter.

Die Grundidee des sogenannten E-Flex-Antriebes hat den Weg vom Konzept zum Serienfahrzeug offensichtlich geschafft. Denn auch der Serien-Volt wird immer elektrisch fahren. Geht die Kraft der Akkus, die im Mitteltunnel und unter den Rücksitzen untergebracht sind, zu Ende, treibt ein kleiner Verbrennungsmotor den Generator an. In der Volt-Studie tuckerte ein 1,0-Liter-Dreizylinder-Turboaggregat, das laut GM  4,7 Liter Benzin oder Bioethanol verbrauchen soll. Zu Testzwecken haben die Amerikaner den Verbrennungsmotor aber auch schon durch eine Brennstoffzelle ersetzt. Möglich ist viel – nicht aber bezahlbar. 30.000 Dollar, so haben die GM-Vordenker festgelegt, soll die Serienversion des Volt kosten. Das wären umgerechnet gut 21.000 Euro. Platz für Experimente oder Brennstoffzellen bleibt da kaum.

Der Opel Volt kommt

A propos Euro. 2011 soll der Chevrolet Volt auch als Opel-Modell zu uns kommen. Das hat GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster unlängst bestätigt. Später, so Forster, werde man dann auf Basis des Volt auch eigene Ideen und Modelle für Europa entwickeln. Wie kreativ die Opel-Entwickler dabei mit der Hybrid-Idee umgehen, zeigt die Studie Flextreme, mit der die Rüsselheimer auf der IAA 2007 am Start waren. Der Hybrid-Kompaktvan basiert auf dem E-Flex-Konzept, nutzt als Verbrennungsmotor allerdings einen 1,3 Liter großen Turbodiesel.

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