Erste Fahrt im VW Golf GTD

Erste Fahrt im VW Golf GTD

— 08.06.2009

GTI mit Dieselbumms

VW bringt Ende Juni den neuen Golf GTD. Sein 170 PS starker Diesel rennt 222 km/h Spitze, verbraucht aber nur 5,3 Liter. autobild.de durfte die Diesel-Rakete schon fahren.

VW Golf GTI – das klingt nach Legende. 1975 stellten die Wolfsburger ihren kleinen Renner auf der IAA in Frankfurt vor. Der 110 PS starke Flitzer sorgte für Furore und gilt seither als Synonym für potente Kompaktwagen. Mittlerweile leistet die Wolfsburger Allzweckwaffe in Sachen Sport schon 210 PS. Da kann der GTD – GTD, wer war das noch mal? – nicht ganz mithalten. Dabei ist der "GTI unter den Dieseln" (VW-Originalton) kein Unbekannter, wurde 1982 erstmals präsentiert. Am 26. Juni fährt die Neuauflage des GTD zu Preisen ab 27.475 Euro bei den Händlern vor.

Der GTD sieht genauso dynamisch aus wie der GTI

Im sportlichen Cockpit steckt ein griffiges Leder-Lenkrad.

Auch wenn sich bei den drei Großbuchstaben GTD nicht die gleiche Gänsehaut einstellt, als wenn jemand "GTI" flüstert: Optisch steht der 4,21 Meter lange GTD seinem Benzin-Pedant in nichts nach. 17-Zoll-Alufelgen, Nebelscheinwerfer und eine Heckpartie mit Diffusor und verchromtem Doppelendrohr hübschen den braven Golf ganz schön auf. Im Innenraum geht's sportlich und komfortabel zu: Sportsitze mit Karomuster, Sport-Lenkrad mit Lederbezug, Chromeinlagen, Klimaautomatik – was will man mehr? Vielleicht fünf Türen? Die kosten mindestens 765 Euro Aufpreis.

Der Diesel-Dampfhammer läuft leise und vibrationsarm

Der neue VW golf GTD läuft 222 km/h Spitze und kostet ab 27475 Euro.

Für den Antrieb ist ein 2,0-Liter-Diesel-Dampfhammer mit 170 PS zuständig, der seine Kraft sehr sanft und nachhaltig freisetzt. Auch der GTD profitiert von der Umstellung auf Common-Rail-Einspritzung. Er läuft leiser und vibrationsärmer, als man es von den bisherigen Pumpe-Düse-Motoren gewohnt war. Beim Beschleunigen verwöhnt der GTD mit sonorem Motorensound, sprintet in 8,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h, erreicht 222 km/h Spitze. Bemerkenswert ist der niedrige Verbrauch, den Volkswagen mit gerade mal 5,3 Litern (CO2: 139 g/km) angibt.

Sportfahrwerk inklusive

Das Sportfahrwerk mit 15 Millimeter Tieferlegung bietet jede Menge Fahrspaß, es macht den GTD knackig und kernig. Der Wagen liegt wie das sprichwörtliche Brett auf der Straße, ohne die Insassen durchzuschütteln. Sinnvoll ist die Fahrwerkskontrolle DCC (945 Euro), mit der die Dämpfung auf
Knopfdruck komfortabler oder härter abgestimmt werden kann. Ebenfalls eine gute Investition stellt das Sechsgang-DSG-Getriebe für 1875 Euro dar. Eine äußerst komfortable Automatik, die, wenn unbedingt nötig, auch noch per Hand geschaltet werden kann.
Axel Sülwald

Axel Sülwald

Fazit

Der VW Golf GTD ist ein Sparer zum Spaßhaben. Aber auch nicht ganz so wild wie der GTI mit seinem  210 PS starken Turbo-Benziner unter der Haube.

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