Erste Fahrt mit dem Superluxusmobil

Mit dem Maybach durch New York

Erste Fahrt mit dem Superluxusmobil

— 03.07.2002

Mit dem Maybach durch New York

Die Queen Elizabeth 2 brachte den 417.000 Euro teuren Maybach nach New York, AUTO BILD-Autor Georg Kacher ist ihn als erster gefahren.

Was für ein Aufwand: Eine Woche dauerte die Reise für den Maybach 62 von Southampton (Großbritannien) nach New York. Die Atlantiküberquerung an Bord der "Queen Elizabeth 2" verbrachte die teuerste Superluxuslimousine der Welt (die Langversion misst 6,17 Meter) werbewirksam in einem Glascontainer auf Deck. Ein Helikopter brachte das Aquarium samt Fracht noch werbewirksamer an Land, von wo der Maybach mit Polizei-Eskorte in die Wall Street fuhr. Und erstmals offiziell der Weltöffentlichkeit vorgestellt wurde. Mit dabei: Irmgard Schmid-Maybach, die sichtlich gerührte Enkelin des genialen Wilhelm Maybach, der 1901 mit Gottlieb Daimler den ersten Mercedes konstruierte.

DaimlerChrysler will mit dem von Mercedes-Ingenieuren entwickelten Auto für die Superreichen im schmalen Segment der Superluxuslimousinen künftig die Nase vorn haben. "Mehr als 100 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von luxuriösen Automobilen haben DaimlerChrysler prädestiniert, den Namen Maybach zu neuem Leben zu erwecken", sagte Vorstandsmitglied und Mercedes-Benz-Chef Jürgen Hubbert bei der Premierenfeier.

Etwa 40 Prozent der Jahresproduktion von 1000 handgefertigten Fahrzeugen soll in den USA verkauft werden. 25 Prozent sollen nach Angaben von Marketing-Chef Leon Hustinx nach Westeuropa gehen, 20 Prozent nach Asien, der Rest in den Mittleren 0sten und nach Russland. In Deutschland dürften 90 bis 100 Autos abgesetzt werden, schätzt Hustinx.

Wie er sich fährt, erfahren Sie in unserem exklusiven Testbericht.

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