Erste Fotos Opel Astra

— 09.04.2009

Der neue Astra, ein kleiner Insignia

Opel will unbedingt wieder in Form kommen. Mit dem neuen Astra sollte das gelingen. Im Oktober 2009 kommt er. Und bietet von allem das Beste: Insignia-Technik, Agila-Flexibilität, Corsa-Gimmicks.
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Von Jan Horn Opel glänzt mit Oberklasse-Luxus in der Kleinwagenklasse, bringt Hightech-Licht in die Kompaktklasse, zeigt, wie flexible Innenräume auszusehen haben. Da kommt was zusammen – und lässt Gutes für den neuen Astra hoffen. Der soll ab Oktober 2009 die positiven Anlagen der Geschwister für sich vereinnahmen und formal so glänzen wie der Insignia. Die typischen Merkmale seines neuen Topmodells überträgt Opel quasi eins zu eins: An der Flanke läuft die sichelförmige Sicke vom Schweller bis zum hinteren Radhausbogen hoch, die scharfe Bügelfalte in Motorhaube und Heckdeckel trägt auch der kompakte Opel. Das passt zum stämmigen Astra, zumal er mit rund 1,80 Metern ordentlich in die Breite geht.
Wie beim Corsa: ausziehbarer Fahrradhalter in der Heckstoßstange
Da steckt der Insignia in jeder Fuge: Die Karosseriesicken  kennen wir bereits vom großen Bruder.
Da steckt der Insignia in jeder Fuge: Die Karosseriesicken kennen wir bereits vom großen Bruder.
Knapp 2,70 Meter Radstand sorgen für luftige Platzverhältnisse im Fond. Innenraum und Cockpit punkten mit ansehnlichen Materialien, hübschen Details und rundum guter Verarbeitung. Dazu gibt es bekannte Technik-Optionen. Beispielsweise die Lenkradheizung aus dem Corsa, das adaptive Fahrwerk des Vorgängers (mit drei Wahlmöglichkeiten wie im Insignia), die Verkehrsschilderkennung OpelEye. Und ganz wichtig: Der Kritik am Vorgänger, der Astra habe zu wenig Ablagen, will Opel sich auf keinen Fall mehr aussetzen. Der Neue kommt mit unzähligen Fächern, Getränkehaltern und einer intelligenten Variabilität im Kofferraum – inklusive ebenem Ladeboden und ausziehbarem Fahrradhalter in der Heckstoßstange (wie beim Corsa).
Der neue Astra startet preislich wie gehabt bei 16.300 Euro
Das passt: Auch die Rundinstrumente und den Cockpitschwung hat Opel bereits im Programm.
Das passt: Auch die Rundinstrumente und den Cockpitschwung hat Opel bereits im Programm.
Bei den Motoren soll vor allem der neue 1,4-l-Turbobenziner mit Direkteinspritzung für eine vorzeigbare CO2-Bilanz sorgen. 136 und 180 PS stark, steht dieser moderne SIDI (Stratified Induction and Direct Injection) in direkter Konkurrenz zu den 1.4 TSI von VW. Die Spar-Fahne werden die CDTI (1,3 Liter, 1,7 und 2,0) hochhalten. Der rund 80 PS starke Diesel ist in Verbindung mit Start-Stopp-System gut für CO2-Werte unter 120 Gramm. Basis bleibt ein 1,4-Liter mit 80 PS, das Top-Modell GTC Turbo soll es dank Turbo 2.0 auf 270 PS bringen. Preislich geht es wie gehabt bei 16.300 Euro los – auch dafür kann Opel sich kräftig auf die Schultern klopfen. Mehr zum neuen Astra und was Opel sonst noch alles in der Produkt-Pipeline hat, steht in AUTO BILD 15/2009. Ab sofort im Handel!
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