Erste Fotos und Videos: BMW Z4 und 6er Coupé

Erlkönig BMW Z4 Erlkönig BMW Z4

Erste Fotos und Videos: BMW Z4 und 6er Coupé

— 28.05.2002

Muskeln in Blech

Der Nachfolger des Z3 wird größer, stärker, teurer – und bekommt einen neuen Namen.

Als BMW-Design-Chef Chris Bangle im Januar 2000 auf der Detroit Motor Show die Studie X Coupé enthüllte, staunten Presse und Publikum nicht schlecht: Kantige, zackige Linien im Wechsel mit weichen Formen - passt das überhaupt zusammen? Es passt, wie mittlerweile die Cabrio-Studie CS1 beweist, die im März in Genf debütierte und als Vorlage für die künftige kleine Baureihe der Bayern dient. Und im Oktober wird der Nachfolger des Z3 die gewagte Formensprache fortführen.

Weil er in der Länge und beim Radstand deutlich zulegt und so die Voraussetzungen für mehr Sitzplatz, einen größeren Kofferraum und mehr Tankvolumen schafft, ändert BMW die Nomenklatur und tauft seinen Roadster nun Z4. Nebeneffekt: Der geplante Z2 (als Ableger der 1er-Reihe) und ein Sechser als 2+2-Sitzer fügen sich da ausgezeichnet ein.

Alte Fehler gründlich ausgemerzt




Schwächen des alten Modells haben die Techniker gründlich ausgemerzt: Die Windgeräusche sollen deutlich niedriger sein, die Heckscheibe ist aus kratzfestem Glas, das Stoffdach faltet sich - auf Wunsch elektrisch - hinter den Sitzen zusammen und verzichtet auf eine separate Persenning.

Wegen der Höherpositionierung des Z4 bieten die Münchner vorerst nur Sechszylinder an: 2,5-Liter mit 192 PS und Dreiliter mit 231 PS. Eine breitere und stärkere M-Version folgt Ende 2003. Happig: Die jeweiligen Basispreise steigen um knapp 3000 Euro. Dafür verspricht BMW aber - dank des optimierten Fahrwerks - spürbar mehr Dynamik und Fahrspaß.

Endlich wieder ein großes Coupé

Erwischt: Auf der Nordschleife des Nürburgrings dreht der BMW Sechser seine Testrunden. Im Frühjahr 2003 kommt der 2+2-Sitzer zunächst als Coupé, ein Jahr später folgt das viersitzige Cabriolet. Der Zweitürer basiert auf der neuen Fünfer Limousine, die erst im Herbst 2003 auf der Frankfurter IAA ihren Einstand gibt. Einstiegsmotorisierung des Hecktrieblers ist der Dreiliter-Reihensechser mit 231 PS, daneben stehen zwei Achtzylinder mit 3,6 und 4,4 Liter Hubraum und 272 und 333 PS zur Wahl. Topmodell wird der M6 mit neu entwickeltem V10-Motor mit 5,5 Liter Hubraum und 500 PS. Sechs Gänge werden entweder per Hand, automatisch oder über sequenzielle Schaltung gewechselt.

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