Erste Fotos vom neuen Audi A8 — 01.12.2009
A8 bläst zum Angriff auf 7er und S-Klasse
Audi leistet sich den Luxus, sein Flaggschiff A8 noch größer und schwerer zu machen. Die Motoren sollen trotzdem bis zu 20 Prozent sparsamer sein. Wichtige Ökofragen beantwortet die VW-Tochter erst später.
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In Zahlen ausgedrückt, schmeichelt dieser Prozess dem A8 nicht wirklich. In der Kurzversion misst das Flaggschiff nunmehr ausufernde 5,14 Meter, ist nochmals deutlich länger (+8,6 cm) und auch breiter (+5,5 cm) geworden. Hier hat Audi S-Klasse und BMW 7er schon überholt. Zumindest für den lukrativen Zukunftsmarkt China ein nicht zu unterschätzender Imagefaktor. Trotz einer Alu-Karosserie und Spaceframe-Bauweise lastet leider auch das Gewicht schwer auf dem selbst auferlegten Innovationsanspruch. Der A8 4.2 TDI packt zum Vorgänger noch 20 Kilo drauf, bringt nun 90 mehr als ein BMW 740d auf die Wage. Vorsprung durch Technik sieht anders aus. In Zeiten des Effizienzkults wiegt ein quattro-Antrieb gegenüber von Haus aus heckgetriebenen Konkurrenten doppelt schwer. Immerhin sollen die Motoren trotz Größen- und Gewichtszunahme bis zu 20 Prozent sparsamer sein als bisher. Sauberer sowieso.Überblick: News und Test zum Audi A8
Nobler Innenraum
Für den Innenraum versprechen die Ingolstädter beste Raumausnutzung, hervorragende Ergonomie und eine "elegante Lichtinszenierung". Im Fokus steht das neue MMI-Bedienungs- und Multimediakonzept. Der Controller zum Drehen und Drücken sitzt nun weiter vorn, um ihn herum wird alternativ zum Tastenfeld ein berührungsempfindliches Touchpad angeboten, das sogar die Handschrift des Fahrers per Fingerkuppe erkennt und in Befehle übersetzen kann. Der ausklappbare Acht-Zoll-Monitor präsentiert dazu gestochen scharfe 3D-Bilder, das Bang&Olufsen-Sound-System verspricht den "Gipfel des Hi-Fi-Genusses." Von bester Verarbeitungsqualität gehen wir mal aus, ebenso von größzügigem Platzangebot und luxuriösem Sitzkomfort. Fünf Grundfarben fürs Interieur, drei für den Dachhimmel, zig Leder- und Alcantara-Pakete entsprechen dem Angebot der Nobel-Konkurrenz. Ebenso die Armada an elektronischen Helferlein und Assistenzsystemen (jetzt auch ein Nachtsichtsystem). Die Liste ist lang, vor allem die aufpreispflichtige. Herauszuheben ist das optionale Drive-Select (steuert Motor, Getriebe, Dämpfung, Federung und Differential), das den A8 zur sportlichsten Luxuslimousine machen soll. Auf dem Weg zu einer der teuersten ist Audis Traumschiff bereits. Mit 90.800 Euro kostet das prognostizierte Volumenmodell 4.2 TDI zwar 9000 Euro weniger als ein S 450 CDI, aber auch schlanke 13.300 Euro mehr als der sportliche Rivale BMW 740d. Vorsprung durch Euro – wenn diese Entwicklung mal nicht für neue Diskussionen sorgt.Kommentar verfassen







































Kommentare zum Artikel (581)
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und warum behaupten tecnik von gestern?
kann ich nen 7er hybrid bestellen? nein bisher nicht soweit ich weiß. ich kann viel ankündigen und nicht ausliefern. toll.
audi bringt im frühjar die komplette motorenpalette. dann werden wir sehen. dann kommt auch ein 3.0tdi mit frontantrieb. der wiegt dann nochmal 100kg weniger als der 4.2 fsi. und dann wiegt er so um die 1750kg. von wegen kein leichtbau. jeder der was anderes behauptet der hat sich nicht informiert und will die wahrheit nicht sehen.
mir persönlich gefällt der a8 gut. und allen die sagen die audi sehen alle gleich aus kann ich sagen der ist blind und können die autos nicht voneinander unterscheiden. alle haben den audi kühlergrill ja. alle haben led lichter. aber in jeder baureihe sehen die anders aus. selbst die rücklichter. also wo ist das problem die zu unterscheiden?
also ich war grad mal auf der homepage von audi und bmw. und was soll ich sagen, der a8 wiegt durchweg weniger als der so gepriesene 7er. hm der a8 4.2 fsi sogar knapp 300 kilo weniger als ein 740xi und wir wollen doch nicht apfel mit birnen vergleichen oder. jeder andere vergleich wäre ja unangebracht.
Es geht bei allen Premium Fahrzeugen auch ums Prestige.
Ich glaube, dass Desing könnte dem A8 zum Verhängnis werden, denn erlich gesagt werden wohl nur die Autokenner erkennen, dass es sich bei diesem Auto um einen A8 handelt und nicht um einen A6 oder A5, dem er vorallem am Heck zum Verwechseln ähnlich sieht. Und irgendewie geht es ja in dieser Klasse doch ein bisschen um Prestige.