Erste offizielle Fotos

BMW zeigt den Z4 BMW zeigt den Z4

Erste offizielle Fotos

— 03.07.2002

BMW zeigt den Z4

So sieht er also aus, der Nachfolger vom Z3. Zwei Sechszylinder stehen zur Wahl. Verkaufsstart in Deutschland: Frühjahr 2003.

Bis man ihn anfassen kann, dauert es noch ein bisschen: Offiziell vorgestellt wird der BMW Z4 auf dem Pariser Automobilsalon im September 2002. Aber angucken ist schon jetzt erlaubt: BMW hat die ersten offiziellen Werksfotos des Z3-Nachfolgers freigegeben. Und siehe da: Er ist sehr nah dran an den Computergraifken, die AUTO BILD schon vor Monaten zeigte. "Dieser offene Zweisitzer markiert nicht nur einen weiteren Eckpunkt der neuen BMW-Formensprache, er setzt auch neue Maßstäbe in seiner Klasse: Er ist kraftvoll, sportlich und ästhetisch, bietet ein extrem präzises sicheres Handling und ist damit Garant für höchsten Fahspaß", heißt es im Pressetext von BMW.

Legt man Fahrspaß und Handling des Z3 oder auch des Dreier-BMW zugrunde, besteht wenig Grund, daran zu zweifeln. Die technischen Zutaten jedenfalls stimmen: Zwei Reihensechszylinder stehen zur Wahl – 3.0i mit 170 kW/231 PS und 2.5i mit 141 kW/192 PS, beide bekannt aus dem aktuellen BMW-Programm. "Spezielles Sound-Engineering" sorgt dafür, dass auch die Ohren auf Touren kommen. Der Dreiliter geht 250 km/h, der 2.5-er immerhin 235. Ein neues Sechsganggetriebe (beim Z4 3.0i, der 2.5i hat nur fünf Gänge) gibt die Kraft an die modifizierte 3er-Hinterachse weiter. Für Sicherheit sorgen elektronische Helferlein wie Fahr-Dynamic-Control (FDC), Electric Power Steering und Dynamic Stability Control (DSC II) mit zuschaltbarem Traktionsmodus.

Über den Instrumenten thronen sportliche Hutzen. Gegen Aufpreis gibt es u.a. ein vollständig in die Armaturentafel versenkbares Navigationssystem mit 16:9-Display, ein Hifi-System in Carver-Technologie (für volle Bum-Bum-Bässe) und natürlich ein Autotelefon. Besitzer antiquierter C-Netz-Geräte können ihre Apparate im vergleichsweise großzügigen Kofferraum unterbringen. Der fasst bis zu 260 Liter (gleich zwei Golfbags plus Sonnenbrille). Gegen Regen schützt wie gehabt ein Stoffverdeck. Für Durchblick sorgt die heizbare Heckscheibe aus Glas. Noch in diesem Jahr kommt soll der Z4 in Amerika zu haben sein. Europäer müssen sich bis zum Frühjahr 2003 gedulden. Dann gibt es optional auch das sequenziell bedienbare Sechsgang-Schaltgetirebe SMG. Für beide Motorvarianten. Bleibt der Preis – und der ist noch offen. Nach oben. Die derzeitigen Z3-Einstiegspreise von 25.600 Euro (1.9i Vierzylinder) und 29.000 Euro (2.2i Sechszylinder ) werden fallen. Unter 30.000 Euro wird der Z4 2.5i nicht zu haben sein.

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