ESP für Hochdachkombis von Fiat und PSA — 17.08.2010
Kippgefahr gebannt
Fiat und PSA bessern nach: Die Modelle Fiat Qubo, Citroën Nemo und Peugeot Bipper bekommen ESP. Gut so, denn bei einem ADAC-Ausweichtest war der Nemo umgekippt.
Im April 2010 fiel der
Citroën Nemo ohne Stabilitätsprogramm (ESP) durch den Elchtest und kippte bei einem Ausweichmanöver um. Der ADAC hatte die Nagelprobe gemacht und die Schwäche des Hochdachkombis aufgedeckt. Der steht nicht allein da und hat mit
Peugeot Bipper und
Fiat Qubo noch zwei baugleiche Brüder. Jetzt reagieren PSA und
Fiat und rüsten ab September 2010 ihre kleinen Transporter serienmäßig mit dem Schleuderschutz ESP aus. Bisher gab es ESP in diesen Fahrzeugen nur gegen Aufpreis. Weil der
Qubo mit ESP den Ausweichtest problemlos bestanden hat, war klar, dass die Hersteller reagieren müssen. Vorerst ist ESP für alle drei Modelle allerdings nur in Kombination mit dem Dieselmotor verfügbar. Wer einen Benziner mit ESP im Auge hat, muss noch bis 2011 warten – dann gibt den Schleuderschutz auch hier serienmäßig.
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Vor allem Hochdachkombis haben ohne ESP Probleme, da diese Fahrzeuge wegen des hohen Schwerpunktes schneller kippen als niedrige Limousinen. Erst kürzlich hat
Nissan reagiert rüstet den
Note künftig auch in der Basis ab Werk mit ESP aus. Der Mini-Van hatte bei einem AUTO BILD-Test die Bodenhaftung verloren.
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Leider ist die Bildunterschrift zum umkippenden Dacia Logan falsch. Das Auto wird nicht mehr verkauft - darum erweckt die Bildunterschrift "Das ganze Szenario erinnert an den ADAC-Fahrdynamiktest im Juli 2005 mit dem frühen Dacia Logan, der noch heute ohne ESP auskommen muss. Verschnupft kritisierte Renault damals die Testbedingungen des ADAC, woraufhin die Reifen genauer unter die Lupe genommen wurden" einen falschen Eindruck. Bitte ändern!