Essen Motor Show 2010: Messerundgang – Video

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Essen Motor Show 2010: Messerundgang – Video

— 27.11.2010

Feuriges Drei-Gänge-Menü

Tuning, Faszination Motorsport und automobile Klassik: Die europäische Aufmotz-Elite tischt auf der Essen Motor Show 2010 groß auf. Hier die Messe-Stars von 9ff, Abt, Techart, AC Schnitzer, Brabus und Co.

Die Essen Motor Show 2010 findet langsam zur alten Größe zurück. Nach Jahren der Magerkost fürs Tuning-Publikum zeigen sich die Aussteller spendierfreudiger. Die Stände sind gewachsen, die Ansprüche auch. Mit LED-Tagfahrlichtern und zig Tausend Felgendesigns allein gibt sich die Szene nämlich nicht zufrieden. Nach dem großen Trend suchen Tuning-Fans aber vergeblich. Gesprächsthema Nummer eins bisher: der Easybrid von Sportservice Lorinser. Dynamisiert durch einen zusätzlichen Radnaben-Elektromotor spurtet der Smart fortwo, für den das System entwickelt wurde, spritziger auf Stadttempo. 30 Kilowatt stellt der E-Antrieb zusätzlich zu den herkömmlichen Verbrenner-PS bereit. Fährt man rein elektrisch, beträgt die Reichweite gut 30 Kilometer.

Vorschau: Essen Motor Show 2010

In Sachen PS ist Porsche-Spezialist 9ff immer für eine Schlagzeile gut: 1200 bollern im Heck des 9ff GTurbo 1200. Ein Wert, der keinesfalls übertrieben ist. Schließlich toben im Kleinwagen Opel Corsa von Tuner Dbilas bereits 400 beeindruckende Cavalli. Beim Thema Welt- und Deutschlandpremieren fallen Namen wie Abt, Techart, AC Schnitzer und Brabus. Letzterer brät den Mercedes SLS AMG noch auf kleiner Flamme: Ein Aerodynamik-Kit und die Minimalausbeute beim Thema Leistung müssen vorerst reichen. Problem: Die Hersteller codieren ihre Motorsteuergeräte immer aufwendiger. Chiptuning wird so für Tuner zur echten Denksportaufgabe. Schlicht und einfach krass sind die Exoten der Hotrod-Schau und Motorrad-Ausstellung. Tempo 331 rennt die von einem V10-Motor aus der Dodge Viper bestückten Millyard. Wohlgemerkt: Das Moped hat eine Straßenzulassung!

Irmscher tunt Camaro: Der i42 leistet 509 PS

Starker Auftritt: Der coole Irmscher i42 verfügt über satte 509 PS.

Unter den V8-Boliden aus den Anfängen des Automobils tummelt sich ein Ford Sedan von 1934. Außen mit rattiger Patina, wummern unter der Haube 310 SAE-PS. Etwas später reiht sich ein gelber Ford Torino GT500 Fastback in die Historie ein. Baujahr 1971 steht auf dem Typenschild. Noch einige Jahre später, nämlich mitte der 1980er wurde der Opel Manta zur Legende. Irmscher motzte den Rüsselsheimer schon damals mit schicken Spoilern auf, und präsentierte den Wagen auf der Essen Motor Show. 2010 ist Irmscher wieder mit von der Partie. Opel Insignia und Astra heißen die Typen heutzutage. Und Camaro. Ja, richtig gelesen, der Opel-Tuner hübschte ein amerikanisches Muscle Car auf. Der Ami hört auf das Kürzel i42 und verfügt standesgemäß über einen V8 –  Irmscher flanschte einen Kompressor an und steigerte die Leistung auf 509 PS. Auch optisch lässt er sich nicht lumpen. Und bei der Beschleunigung geht es mit vier Sekunden auf Tempo 100 rasant zur Sache.

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