Essen Motor Show 2013: Kuriositäten

Holzkäfer La Reina Cosmotron

Essen Motor Show 2013: Kuriositäten

— 04.12.2013

Grusel oder Kunst?

Verrücktes Zeug hat auf der Essen Motor Show Tradition. Ein selbstgebautes Traumauto, ein VW Käfer mit mehreren Tausend Schupppen aus Holz oder extreme Lowrider, wir zeigen die sympathischen Spinnereien 2013.

Da baut der Mann in einem Zeitraum von 18 Monaten sein Traumauto und heraus kommt eine Mischung aus Hotrod, Muscle Car, Spielzeugauto und Skulptur. Über den Geschmack von Paul Bacon lässt sich streiten, aber über Kunst? Sein Cosmotron basiert auf dem Gestell eines BMW Z3. Die solide Technik des bayerische Roadsters ist ein wichtiger Baustein, um das ungewöhnlich aussehende Gefährt auch auf öffentlichen Straßen bewegen zu dürfen. Das war das wichtigste Kriterium für den Mann aus Leicester. Der 2,8 Liter große BMW-Sechszylinder bringt auch weiter seine ab Werk eingeimpften 192 PS und macht den Cosmotron 220 km/h schnell.

Essen Motor Show 2013: Kuriositäten

El Rey Holzkäfer La Reina
Ebenfalls 18 Monate hat es laut Momir Bojić gedauert, seinen Traum vom VW Käfer in Holz zu verwirklichen. Im ersten Schritt entfernte er das Dach der Käfer-Karosserie von 1975. Dem übrig gebliebenen Blech rückte er mit der Schleifmaschine zu Leibe. Auf das blanke Blech trug er anschließend Kleister auf und drapierte darauf die unglaubliche Zahl von 20.000 Eichenholz-Teilchen. Stoßstangen, Lampenfassungen und selbst die Auspuffendrohre sind aus Holz. Außerdem bekam der Käfer eine andere Kraftquelle – es handelt sich wie beim Original um einen Vierzylinder-Motor mit Luftkühlung, allerdings nicht aus einem Käfer.

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Die Reise zur Essen Motor Show 2013 dauerte für Albert de Alba und seinen "El Rey" etwas länger. Das Duo reiste aus Kalifornien an. Albert de Alba beäugte den Transport seines Schmuckstücks ganz genau. Schließlich soll der "Lowrider des Jahres" (prämiert auf der Las Vegas Super Show) ohne den kleinsten Kratzer in Essen auftrumpfen. "El Rey" ist spanisch und bedeutet "der König". Und weil Adel verpflichtet, macht der aufgemotzte Chevy Impala SS Convertible extrem auf dicke Hose: Der Lack glänzt, das Leder lockt, aber er bewegt sich (leider) nicht. Derart umgebaute Autos, so scheint es, dienen ausschließlich als Stehzeug. Dabei könnte er, wenn er wollte. Unter der schimmernden Blechkutte lauert nämlich ein Achtzylinder von Chevy mit 5,7-Liter-Hubraum und 300 PS.

Essen Motor Show 2013: Highlights

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Wirklich mächtig ist so ein König aber nur mit der entsprechenden Schönheit an seiner Seite. Und die steuert Hector "Zacateras" Esquivel aus Los Angeles bei. Der Amerikaner wollte seinen umgebauten Chevy Tahoe ursprünglich als Alltagsauto bewegen. Wie so oft kam es dann anders. Er entkernte den Geländewagen und fing den Wiederaufbau mit blankem Blech an. Heute verbindet den "Truck des Jahres" (prämiert auf der Las Vegas Super Show) nicht mehr viel mit seinem früheren Aussehen: 26 Zoll große Felgen, Selbstmördertüren, Speziallackierung. Ihr Krönchen erhielt "La Reina", so nennt Hector Esquivel seine Königin, durch ein Hydraulikfahrwerk. Typisch Lowrider, eben.

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