Essen Motor Show: Kuriositäten

— 03.12.2012

Kunst oder Wahnsinn?

Kuriose Umbauten wie beispielsweise der mit 86 Scheinwerfern ausgestattete Finnjet oder ein Echtgold-Käfer sorgen für die spezielle Würze auf der Essen Motor Show. Ein Überblick.



Zehn Jahre Bauzeit investierte der in den USA lebende Finne Artti Rahko in seinen Finnjet. Die Essen Motor Show (1. bis 9. Dezember 2012) stellt das zweimalige Siegerauto der Houston Texas Art Car Parade für die Besucher zur Schau. Zu den Fakten: Das aus zwei Mercedes-Kombis zusammengeschusterte Blech-Monster hat acht Räder, zehn Sitzplätze und den Wert von fast einer Million US-Dollar. Unzählige Teile von 40 unterschiedlichen Fahrzeugen wurden zusätzlich verwendet –  darunter auch 86 Scheinwerfer. Insgesamt ist die Konstruktion knapp neun Meter lang. In den USA ist das Gefährt für die Straße zugelassen. Dank Vierradlenkung der Vorder- und Hinterachse sind nämlich auch enge Kurven für den Finnjet kein Problem. Übrigens: In Bewegung gesetzt wird das 3,4 Tonnen schwere Auto von einem alten Mercedes-Diesel.

Highlights: Die Tuning-Stars der Essen Motor Show

Für die einen ist der aus zwei Mercedes-Kombis zusammengeschusterte Finnjet echte Kunst, für die anderen einfach nur eine durchgeknallte Idee.

Weiter geht's im Essener Kuriositäten-Kabinett: Der kroatischen Kunstschmieds Sandro Vrbanus schnappte sich einen 70er-Jahre Käfer und schmiedete ihm eine Karosserie aus Blumenranken, Blüten und kunstvollen Ornamenten. Teile des schnörkeligen Käfers sind sogar mit 24-Karat vergoldet. Die Bauzeit beziffert Vrbanus mit rund vier Monaten. Erstaunlich an diesem uneingeschränkt fahrfähigen Auto ist, dass der Künstler die originale Käferform bis ins Detail getroffen hat. Sogar die ursprünglichen Scheiben passen in die Karosserie. Durch den Eigenbau ist der Kunst-Käfer etwa 70 Kilo schwerer als das Original-Modell. Die Sitze ließ der Kroate mit handgenähten Lederbezügen überziehen.

News: Alles über die Essen Motor Show

Bei diesem Rennwagen handelt es sich laut Hersteller um den schnellsten Elektro-Dragster der Welt. Satte 217 km/h fährt der schwarz lackierte Käfer.

"Battery powered" steht auf dem Schild neben dem "Black Current III Electric VW Beetle". Bei diesem Rennwagen handelt es sich laut Hersteller um den schnellsten Elektro-Dragster der Welt. Satte 217 km/h fährt der schwarz lackierte Käfer. Initiator des Projekts sind die Brüder Olly und Sam Young. Als Antrieb dient ein sogenannter "Milk-Float-Motor". Das Aggregat stammt aus einem der zwischen 1940 und 1980 in England populären Elektro-Trucks, die Milch und andere Lebensmittel an Haushalte auslieferten. Normalerweise ist so eine 1960er-Morrison-Maschine gerade mal 55 mph schnell, also nicht ganz 90 km/h. Für den Black Current III wurde dieser Motor gehörig aufgemotzt. Kosten: fast 10.000 US-Dollar. Das maximal mögliche Drehmoment des Renn-Käfers liegt bei 16270 Newtonmeter. Von null auf 60 mph (97 km/h) beschleunigt der Black Current III in 1,6 Sekunden. Auf öffentliche Straßen darf der Super-Käfer allerdings nicht fahren. Mehr getunte VW.

Diesen Beitrag empfehlen

Artikel bewerten

Bewerte diesen Artikel

Fremde Bewertungen

Weitere interessante Artikel

Weitere interessante Videos

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Versicherungsvergleich

Neuwagen

NEUWAGEN zu Top-
Konditionen, mit voller
Herstellergarantie
und zu attraktiven
Zinsen finanziert.

Hier klicken zu den Top-Angeboten

Gebrauchtwagen

Günstige Gebrauchtwagen-Angebote

Finden Sie Ihren Gebrauchtwagen.

Gebrauchtwagen-Angebote
Anzeige