Mautstelle

EU-Abzocke

— 31.07.2008

Autofahrer sollen blechen

Mit einer Pkw-Maut will die EU alle (vermeintlichen) Verkehrskosten eintreiben. Autofahrer sollen an den Kosten für Umweltschäden, Gesundheitsrisiken, Unfallfolgen und Staus beteiligt werden.

Die EU plant weitere schwere Belastungen für die Autofahrer. In Kürze will die Kommission Zahlen über "externe Kosten für alle Verkehrsträger" vorlegen und gleichzeitig Vorschläge für deren "Internationalisierung" machen. Markus Ferber, CSU-Verkehrsexperte im Europa-Parlament, ahnt bereits: "Das ist die Ouvertüre für ein einheitliches, europaweites Mautsystem auch für Pkw." Ferber befürchtet eine "gnadenlose Abzocke" der Autofahrer, sollten die Pläne umgesetzt werden. Denn hinter der Eurokratenformel von der "Internationalisierung externer Kosten" steckt nichts anderes als ein neues Umlagemodell, das auf den früheren Verkehrskommissar Jacques Barrot (heute Justiz) zurückgeht.

CSU kündigt Widerstand gegen die EU-Pläne an

Danach sollen die Autofahrer an allen Kosten beteiligt werden, die sie tatsächlich (oder vermeintlich) verursachen: Umweltschäden, Gesundheitsrisiken, Unfallfolgen, Staus. Nach welchem Schlüssel dies geschehen soll, ist freilich noch offen. CSU-Mann Ferber kündigt Widerstand an: "Mit uns wird es eine zusätzliche Belastung der Autofahrer nicht geben."

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