EU-Richtlinie gegen Billig-Tuning

EU-Richtlinie gegen Billig-Tuning

EU-Richtlinie gegen Billig-Tuning

— 20.11.2006

Tiefer, breiter? Sicher!

Die EU mischt sich ins Tuning ein: Eine neue Richtline soll künftig den Handel mit billigen und gefälschten Teilen verhindern.

Mit einer neuen Richtlinie will die Europäische Union gegen billige und gefährliche Tuningteile aus Osteuropa und Fernost vorgehen. Mit dem derzeit ausgearbeiteten Artikel 31, der nicht vor 2008 in Kraft treten wird, sollen "der Verkauf, das Anpreisen zum Verkauf und die Inverkehrbringung" von jenen Tuningteilen verhindert werden, die "wichtig für die Sicherheit und das Umweltverhalten von Fahrzeugen" sind. Bisher regelt in Deutschland der Paragraf 19 StVZO die Genehmigung für rund 190 Teile. In England dagegen darf Billigware nicht nur verkauft, sondern auch ohne Prüfung angebaut werden.

Der EU-einheitlichen Regelung wird eine Liste mit zehn bis 15 Anbauteilen beigefügt. Diese Tuningteile dürfen dann nur noch nach amtlicher Prüfung verkauft werden. Es wird erwartet, dass sicherheitsrelevante Teile wie Räder ebenso in die Liste aufgenommen werden wie das Chiptuning. Die EU-Kommission will die leistungssteigernde Software-Modifikation aus Gründen des Emissionsschutzes regulieren. Bereits Anfang 2007 soll eine neue, europaweite Regelung für Nachbauräder in Kraft treten. Danach müssen die neuen Räder in Größe und Konstruktion identisch mit dem Serienrad sein. Das Tuning beschränkt sich somit auf das Design.

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