EU wirft PSA Wettbewerbsbehinderung vor

EU wirft PSA Wettbewerbsbehinderung vor

— 07.04.2003

Großrazzia bei Peugeot-Citroën

Die EU verdächtigt die Franzosen, den grenzüberschreitenden Autohandel behindert zu haben. Jetzt droht eine saftige Geldstrafe.

Die EU-Kommission will dem Peugeot-Citroën-Konzern (PSA) an den Kragen gehen. Ihr Vorwurf: Das Unternehmen hat – wie zuvor VW – den grenzüberschreitenden Autohandel behindert. Damit wollten die Franzosen verhindern, dass Kunden aus Hochpreisländern wie Deutschland in Ländern mit niedrigeren Autopreisen wie Spanien oder Dänemark Neuwagen kauften und in ihre Heimat exportierten.

Bei einer europaweiten Großrazzia wurden Akten des Unternehmens beschlagnahmt. Wenn sich der Verdacht bestätigt, droht PSA eine saftige Geldstrafe. VW und DaimlerChrysler mussten wegen des gleichen Delikts bereits 90 bzw. 72 Millionen Euro Strafe zahlen. Begründung: Die Autohersteller unterlaufen das EU-Ziel, die europaweit unterschiedlichen Neuwagenpreise anzugleichen.

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