Eurosatory 2014: Dynamische Präsentation

Renault Trucks VAB III Oshkosh Minenräumer Oshkosh Minenräumer

Eurosatory 2014: Dynamische Präsentation

— 16.06.2014

Neue Stahlkolosse in Aktion

Autonom fahrende US-Panzerwagen, Offroader von Renault und ein neuer Patrouillen-Jeep für Australien: Auf der Eurosatory 2014 in Paris zeigt sich das modernste Militär-Gerät.

Video: Eurosatory 2014

Stahlkolosse in Aktion

Die Eurosatory (16. bis 20. Juni 2014) in Paris ist die weltgrößte Militär- und Sicherheitsmesse. Neben zwei großen Hallen dient ein aufwendig in Szene gesetzter Outdoor-Bereich zur Präsentation von gepanzerten Fahrzeugen. Ein Highlight der dynamischen Vorstellungen ist der neue VAB III von Renault Trucks. Der 20 Tonnen schwere, gepanzerte Transporter bietet hinter seiner Heckluke Platz für zehn Personen. Im engen Cockpit sitzen Fahrer und Beifahrer. Das 6,70 Meter lange 6x6-Fahrzeug kann Steigungen bis zu 60 Prozent bewältigen. Hindernisse bis zu einem halben Meter Höhe und Gräben von maximal einem Meter Tiefe sind für das schwarze Ungetüm kein Problem. Mit seinem 324 PS starken Renault-Diesel ist er auf Straßen bis zu 105 km/h schnell.

Der Oshkosh M-ATV fährt autonom

Mit Minensuchgerät: Oshkosh M-ATV.

Einen Blick in die Zukunft gewährt der autonome Oshkosh M-ATV. Der 11,3 Tonnen schwere Koloss wird von einem Terramax-System gesteuert. Terramax soll sich an Verkehrsregeln halten, Hindernisse selbständig umfahren und bis zu zehn Kilometer ohne GPS-Daten auskommen. Im Gegensatz zu zivilen autonomen Fahrzeugen ist Terramax auf unwegsames Gelände spezialisiert. Scheinbar mühelos steuert der Computer im M-ATV den 375 PS starken Wagen über die Hügel. In Paris demonstriert Oshkosh, dass sich das System besonders für gefährliche Aufgaben wie das Räumen von Minen eignet: Die Räder an dem weißen Anbau vor dem MAT-V sollen die Sprengfallen aktivieren. Bei einer starken Explosion wäre niemand im Fahrzeug gefährdet.

Der Hawkei ist schnell in der Luft

Das Rüstungsunternehmen Thales zeigt erstmals den australischen Hawkei in Aktion. Er wird in Down Under nach und nach den Land Rover Perentie, ein Patrouillenfahrzeug, ersetzen. Als Motorisierung dient ein 272-PS-Sechszylinder-Diesel von Steyr. Damit erreicht er bis zu 130 km/h auf der Straße und 100 km/h abseits befestigter Wege. Die Panzerung des 5,80 Meter langen und 2,40 Meter breiten Trucks ist variabel: Innerhalb von 30 Minuten können die Soldaten Teile der Panzerplatten entfernen. Dank des Gewichtsverlust von knapp einer Tonne kann der sieben Tonnen schwere Hawkei dann in einem Chinook-Hubschauber transportiert werden. Diese und weitere Highlights der Live-Vorführung auf der Eurosatory sehen Sie in der Bildergalerie.

Neue US-Panzerwumme und ihre Konkurrenz

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