EuroSpeedway

EuroSpeedway

— 20.06.2002

Lausitz-Ring am Ende?

Die Betreibergesellschaft des EuroSpeedway Lausitz hat beim Amtsgericht Cottbus einen Insolvenzantrag gestellt.

Mit dem Insolvenzantrag erreichte die Krise der Rennstrecke in Südbrandenburg nach einem langen Streit der Anteilseigner ihren vorläufigen Höhepunkt. Betroffen von der Zahlungsunfähigkeit der Besitz- und der Betriebsgesellschaft des EuroSpeedway sind 48 Mitarbeiter, so das Amtsgericht Cottbus.

Die Landesregierung hofft auf einen nahtlosen Weiterbetrieb der Rennstrecke. Es sei wichtig, dass der Insolvenzverwalter die Gespräche für eine Übernahme durch internationale Kaufinteressenten nicht abreißen lasse, teilte Brandenburgs stellvertretender Regierungssprecher Manfred Füger mit. Die Landesregierung bedauere, dass die Bankgesellschaft Berlin als Miteigner keine Möglichkeit gesehen habe, die Übernahmegespräche abzuwarten. Das Land hatte das 158-Millionen-Euro-Projekt mit 122 Millionen Euro gefördert.

Der ADAC Berlin-Brandenburg teilte mit, dass Veranstaltungen auf dem Ring wie der Lauf der Deutschen Tourenwagen Masters vom 12. bis 14. Juli und die Truck-Grand-Prix vom 18. bis 20. Oktober wie geplant stattfinden. Ob andere Veranstaltungen von dem Insolvenzantrag in irgendeiner Form berührt sind, war von der Betriebsgesellschaft zunächst nicht zu erfahren. Der EuroSpeedway war am 20. August 2000 eröffnet worden. (autobild.de/dpa)

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.