EurotaxSchwacke Wertverlust-Prognose

EurotaxSchwacke Wertverlust-Prognose EurotaxSchwacke Wertverlust-Prognose

EurotaxSchwacke Wertverlust-Prognose

— 04.07.2007

Was ist Ihr Neuer in drei Jahren wert?

Ein BMW X3 mit Diesel erzielt nach drei Jahren noch 72,2 Prozent vom Listenpreis – der VW Phaeton V6 aber nur 37,1 Prozent. 78 Modelle im Vergleich.

Autokäufer machen ihre Fahrzeugwahl von vielen Faktoren abhängig – der Preis ist jedoch fast immer ein zentrales Kriterium. Doch wer sich nur darauf verlässt, ein Schnäppchen zu machen, steht womöglich ein paar Jahre später dumm da. Denn dann geht es wieder daran, den Wagen zu wechseln und das alte Modell in Zahlung zu geben. Aber zu welchem Restwert? Wie hoch der Wertverlust verschiedener populärer Fahrzeuge über drei Jahre Laufzeit ist, haben die Analysten von EurotaxSchwacke jetzt aktuell für 78 Autos aus elf Klassen ermittelt. Beim sogenannten SchwackeAutomobilForecastIndex (F-SAX) handelt es sich um eine Prognose für heutige Neuwagen und deren Restwert im Jahr 2010, also nach drei Jahren Laufzeit und klassenüblichen Fahrleistungen zwischen 30.000 und 50.000 Kilometern.

Herbe Verluste für Käufer von schweren Oberklasselimousinen

Stabil in jeder Hinsicht: Gebrauchte SUV erzielen die höchsten Restwerte.

Das Ergebnis (zu sehen in unserer Bildergalerie) offenbart gravierende Unterschiede sowohl zwischen einzelnen Fahrzeugsegmenten wie auch zwischen den verschiedenen Herstellern und Modellen. So sind die höchsten Restwerte derzeit bei den Sport Utility Vehicles (SUV) vom Schlage eines kompakten BMW X3 2.0d (72,2 Prozent) zu erwarten, doch auch Raum-Riesen wie der Audi Q7 3.0 TDI (65 Prozent) halten noch gut mit. Wichtig ist dabei ein moderner, sparsamer Dieselmotor, denn in drei Jahren dürften Sprit-Fresser und Abgassünder als Gebrauchte nicht beliebter sein als jetzt. Auch Cabrios, Roadster und Kombis versprechen eine hohe Wertstabilität, während Käufer von schweren Oberklasselimousinen mit ganz erheblichen Verlusten zu rechnen haben. Besonders erschreckend ist dabei die Prognose für den noblen VW Phaeton V6, der sich trotz seiner guten Technik bisher nicht auf dem Markt durchsetzen konnte. Ihm sprechen die Schwacke-Experten nach drei Jahren Laufzeit und 50.000 Kilometern nur noch magere 37,1 Prozent Restwert zu. Eine Zahl, die man bei Volkswagen bestimmt nicht gerne hört.

BMW sticht die Konkurrenz eindrucksvoll aus

Beeindruckend: In sieben von elf Kategorien steht BMW ganz oben.

Bei der Auswahl der untersuchten Fahrzeuge hat sich EurotaxSchwacke an den Neuzulassungen 2006 in Deutschland orientiert und vergleichbare Ausstattungsniveaus berücksichtigt. Auffallend: In neun der elf Kategorien belegen die deutschen Hersteller die Spitzenplätze – und in der Regel sind es die sogenannten "Premiummarken", die für höchste Ansprüche, Trendsetting und Zuverlässigkeit, aber zugleich auch hohe Neupreise stehen. Gerade sie vermeiden es, Autos vorrangig über hohe Rabatte in den Markt zu drücken, was sich positiv auf den Werterhalt auswirkt. BMW steht in sieben der elf Kategorien auf Platz eins – und sticht die Konkurrenz recht eindrucksvoll aus.

Im Schnitt erreichen die untersuchten Modelle von heute in drei Jahren noch 63 Prozent des Neupreises. Deutlich besser als dieser Wert liegen zum Beispiel der Porsche Boxster mit 68,7 Prozent und der Mercedes SLK 200 K mit 67,7 Prozent, ebenso das BMW-Cabrio 630i (68,3 Prozent). Bei den "normalen" Alltagsautos hat BMW mit dem 320d die Nase vorn, und zwar sowohl als Limousine (67,8 Prozent) wie als Kombi (70,3 Prozent). Eher schlecht schneiden die großen Vans ab, die vor einigen Jahren noch gefragt waren. Hier erreicht als Bester der VW Sharan 2.0 TDI nur 58,8 Prozent.

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