Exportmarkt USA

Exportmarkt USA

— 21.05.2002

Amerikaner lieben "made in germany"

Deutsche Automodelle werden in den USA immer beliebter: Im April wurden neun Prozent mehr Autos verkauft als im Vergleichsmonat 2001.

Autoqualität aus Deutschland erfreut sich in Amerika wachsender Beliebtheit: Im April wurden 81.900 deutsche Modelle in den Staaten verkauft, berichtet der Verband der Automobilindiustrie (VDA). "Made in germany" spielt dabei eine wichtige Rolle. Denn diese reinen Importfahrzeuge aus Deutschland legten sogar um 15 Prozent zu. Schlecht schnitten dagegen deutsche Modelle ab, die von den Amerikanern im eigenen Land gefertigt werden - sie büßten zwei Prozent im Verkauf ein.

Insgesamt wurden von Januar bis April 2002 286.800 deutsche "light vehicles" verkauft, gut sechs Prozent mehr als im Jahr 2001. Der Begriff der "leichten Fahrzeuge" umschreibt in den USA die gesamte Palette von Pkw, SUV, Pickups und Vans. Mit den steigenden Stückzahlen eroberten die deutschen Hersteller zugleich einen Marktanteil von 5,3 Prozent (4,9 Prozent in 2001). Im klassischen Pkw-Bereich erreichten deutsche Autobauer damit einen Marktanteil von 9,8 Prozent (8,7 Prozent in 2001). Die guten Zahlen werden von Marktbeobachtern als Zeichen für eine sich erholende Automobilkonjunktur interpretiert, denn insgesamt wurden allein im April 1,44 Millionen "Light Vehicles" in den Vereinigten Staaten abgesetzt. Das entspricht einem Plus von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. (autobild.de)

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