Die spektakulärsten E-Autos

Extreme Elektroautos: Aspark Owl

— 23.02.2018

Die spektakulärsten E-Autos

Der japanische Elektro-Sportwagen Aspark Owl beschleunigt in 1,9 Sekunden auf Tempo 100 – und zwar auf einem Hinterhof! E-Autos der Extreme!

Das Aspark Owl wurde tatsächlich auf dem Hof einer Fabrikhalle bis auf Tempo 100 beschleunigt.

In weniger als zwei Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen: Was für ein Auto bisher unmöglich erschien, haben die Macher hinter dem japanischen E-Sportler Aspark Owl jetzt einfach mal gemacht. Und zwar weder auf einem Dragstrip noch auf einer Teststrecke, sondern auf dem Hof einer Montagehalle! Dabei halfen sicher die Hoosier-Rennslicks, und auch das Aufwärmen der hinteren Reifen per Burnout. Dennoch: Auf staubigem Parkplatz-Asphalt mit einer felsigen Wand vor Augen in 1,921 Sekunden den Prestigesprint absolvieren – das muss den Tüftlern erst mal jemand nachmachen. Und das war offenbar noch nicht alles: Dem Vernehmen nach will Aspark den Owl so lange weiterentwickeln, bis er die zwei Sekunden auch auf Straßenreifen knackt. In Kürze soll er in einer Kleinserie von 50 Einheiten für rund 3,5 Millionen Euro pro Stück gebaut werden.

Komatsu e-Dumper größtes E-Auto der Welt

Der Elektroantrieb des e-Dumper ist dort untergekommen, wo vorher der Diesel saß.

Das größte Elektroauto der Welt – nicht weniger als genau das will ein Schweizer Firmenkonsortium mit dem Komatsu e-Dumper auf die Räder stellen. Die Daten des elektrischen Muldenkippers deuten auf gewaltige Dimensionen hin. Der Prototyp basiert auf einem 45 Tonnen schweren, einst dieselbetriebenen HD-605-7-Muldenkipper, der 65 Tonnen Zuladung erlaubt. Sein Akkupaket verfügt laut einem der beteiligten Unternehmen über 700 kWh Speicherkapazität. Das entspricht der Leistung von acht Tesla Model S! Das Paket wiegt 4,5 Tonnen und besteht aus 1440 Nickel-Mangan-Kobalt-Zellen. Die Besonderheit: Wenn der E-Lkw Material aus einem Steinbruch zu Tal befördert, soll er dabei nicht nur bei jeder Fahrt seinen Akku aufladen, sondern zehn Kilowattstunden Überschuss produzieren.

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Morgan Threewheeler mit Elektroantrieb

Beim Morgan EV3 treffen Retro und Moderne aufeinander.

Eine besondere Symbiose aus traditioneller britischer Handwerkskunst und Zukunftstechnologie wartet auf Liebhaber außergewöhnlicher Autos: Morgan hat für Mitte 2018 den Produktionsstart seines legendären Threewheelers als Elektroversion angekündigt. Name: Morgan EV3. Erstmals aufgetaucht war das Elektro-Dreirad 2016 in Genf als Prototyp. Nun gibt es neue Leistungsdaten. Angekündigt sind ein Rahmenrohrgehäuse mit steiferem Chassis, eine 21 kWh große Lithiumbatterie mit Energie für 120 Meilen (ca. 200 Kilometer) Reichweite, ein Schnellladesystem sowie ein flüssigkeitsgekühlter Elektromotor mit 38,4 kW/37 PS – der das einzelne Hinterrad antreibt! Bei einem Gewicht von unter 500 Kilogramm kein Problem, der Sprint von 0 auf 100 soll neun Sekunden dauern, der Top-Speed bei 145 km/h liegen. Vorne sitzen statt des gewohnten V2-Frontmotors ein Kühlergrill und ein asymmetrisch platzierter dritter Scheinwerfer.

E-Geländewagen Bollinger B1

Noch ein Einzelstück: der Land-Rover-ähnliche E-Geländegänger Bollinger B1.

Robert Bollinger präsentiert mit dem B1 seinen Traum vom E-Geländewagen. Das Fahrzeug ist noch ein Einzelstück und soll je nach Akku-Kapazität rund 190 beziehungsweise 320 Kilometer weit kommen. Unter den durchweg geraden Alu-Blechen steckt ein E-Motor geheimer Herkunft, im Interieur finden Fahrer und Beifahrer Minimalismus in seiner reinsten Form. Das ist aber gar nicht schlecht, denn so soll der Wagen besonders pflegeleicht und praktisch sein: Beim Besuch von AUTO BILD schob Robert Bollinger eine drei Meter lange Holzlatte durch den kompletten Wagen. Das ist dank einer leicht zu entfernenden Mittelkonsole möglich. Vier Rundinstrumente lenken beim Fahren nicht ab, der Gangwechsel erfolgt an der Nabe. Die Preise sollen bei unter 100.000 Dollar (rund 85.000 Euro) starten.

Porsche 911 als Elektro-Targa

Beim 911 Targa als E-Auto ersetzt ein Elektromotor den Boxer.

Porsche präsentiert wohl 2019 sein erstes E-Auto: den Mission-E. Die Firmen Engiro und e-creativ aus Aachen sind schon einen Schritt weiter! Engiro, die sich auf die Herstellung von hochleistungsfähigen E-Maschinen, elektrischen Getrieben und Antriebssystemen spezialisiert haben, bieten ein Umbau-Kit für das G-Modell an. Bei der Entwicklung haben die E-Spezialisten besonders auf die Möglichkeit des Rückbaus geachtet. Das gelingt, da ein Großteil der Teile für den E-Umbau die gleichen Maße wie die herkömmlichen Komponenten hat. Ein besonderes Highlight: Alle Instrumente und die Klimaanlage werden von den Akkus betrieben. Das reicht für eine Reichweite von rund 250 Kilometern und eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Für den Umbau ist e-creativ in Mannheim verantwortlich. AUTO BILD zeigt weitere extreme E-Autos in der Bildergalerie!

Die spektakulärsten E-Autos

Autoren: Maike Schade,

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