Bernie Ecclestone und Sebastian Vettel

F1: Ecclestone-Geburtstag

— 27.10.2010

Vettel gratuliert Ecclestone

Am 28. Oktober wird Bernie Ecclestone 80 Jahre alt. Sebastian Vettel ist sein neuer Liebling im Fahrerlager. Auf autobild.de gratuliert der Red Bull-Star dem Formel-1-Chef.

Schon beim Großen Preis von Korea bekam Bernie Ecclestone ein ganz persönliches  ein Geburtstagsgeschenk von Sebastian Vettel überreicht. Der Formel-1-Boss bekam einen Rollator mit Red Bull-Frontflügel, verziert mit drei ganz wichtigen, wenn auch virtuellen, Knöpfen: Einen, mit dem er seine rechte Hand im Fahrerlager Pasquale Lattuneddu anfunken kann. Einen, mit dem die Krankenschwester zu erreichen ist. Und einen, der Ecclestone mit dem Potenzmittel Viagra versorgt.

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Die Gerüchteküche um eine Entlassung des Red Bull Teamchefs Christian Horner brodelt.

Scherzkeks Vettel hält trotz des Super-Rollator-Geschenks große Stücke auf Ecclestone: "Bernie ist für mich der Hauptverantwortliche dafür, dass die Formel 1 heute für das steht, was sie ist – und das weltweit", sagt der WM-Vierte zu AUTO BILD MOTORSPORT (ABMS). Dabei habe der Brite gar kein besonderes Erfolgsrezept. Vettel: "Es gibt kein Geheimnis, Mr E. legt die Karten immer offen und ehrlich auf den Tisch. Wenn es ein Rezept für seinen Erfolg gab, dann ist es seine Leidenschaft für die Formel 1, sein Instinkt und meiner Meinung nach seine hohe Intelligenz." Seine persönliche Beziehung zu Ecclestone beschreibt der 23-Jährige so: "Ich schätze es, dass er mich von Anfang an mit sehr viel Respekt behandelt hat. Und das bereits zu Zeiten, als ich noch neu in der F1 war und noch keinen Namen hatte. Er hat mir trotzdem immer seine Hilfe und seinen Rat angeboten. In den letzten Jahren haben wir lustige Zeiten zusammen erlebt. Bei Bernie muss man ein bisschen aufpassen. Wenn man ihn anfangs nicht so gut kennt, dann nimmt er einen gerne auf die Schippe. Mit der Zeit lernt man ihn dann ein bisschen besser kennen und kann man dann auch mal zurückschießen." Vettels Wünsche: "Gesundheit und dass er mindestens die nächsten 20 Jahre auch noch da ist. Ich habe da keine Zweifel!"

Gerhard Berger: "Die Gerüchte sind blöd und unfair!"

Die Gerüchteküche um eine Entlassung des Red Bull Teamchefs Christian Horner brodelt.

Indes spekulieren englische Medien über eine Ablösung von Vettels Red-Bull-Teamchef Christian Horner (36). Dem Briten wird vorgeworfen, dass er aus dem besten Auto im Feld bisher zu wenig gemacht hätte. Ex-Toro-Rosso-Besitzer Gerhard Berger nimmt Horner gegenüber ABMS in Schutz. Der Österreicher: "Die Gerüchte sind blöd und unfair! Red Bull kann die Konstrukteurs-WM gewinnen und immer noch den Fahrertitel. Eine erfolglose Saison sieht anders aus." Außerdem erfuhr ABMS , dass die Verträge von Horner und Chefdesigner Adrian Newey aneinander gekoppelt sind. Wird Horner gefeuert, kann auch sein Freund Newey gehen. Allein deshalb wird Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz einen Horner-Rauswurf wohl kaum riskieren.



Autoren: Bianca Garloff, Ralf Bach

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