F1-Skandalrennen Indianapolis

F1-Skandalrennen Indianapolis

— 14.07.2005

FIA hebt Schuldspruch auf

Mal wieder viel Rauch um wenig. Der Skandal von Indianapolis bleibt fr die sieben Streik-Teams ohne Folgen zumindest von Seiten der FIA.

Zumindest auf gerichtlicher Ebene ist der Streit um das Skandalrennen von Indianapolis beendet: Der FIA-Senat empfahl dem World Motor Sport Council, den Schuldspruch gegen die sieben F1-Startverweigerer aufzuheben. Am 29. Juni noch hatte die oberste Motorsportbehrde die Michelin-bereiften Rennstlle fr mitschuldig am Quasi-Ausfall des Rennens befunden. Das Strafma war fr den 14. September angekndigt, die sieben Teams hatten gegen die Verurteilung Einspruch eingelegt.

"Der Senat war nach den neuen Beweisen der Ansicht, da Disziplinarmanahmen gegen die Teams nicht mehr angebracht und nicht im Interesse des Sports sind", hie es lapidar in einer FIA-Mitteilung. Die Wende kommt nicht ganz berraschend: Schon in den vergangenen Tagen hatte FIA-Chef Max Mosley ein Einlenken gegenber McLaren-Mercedes, BAR-Honda, Red-Bull-Racing, Toyota, BMW-Williams, Sauber und Renault signalisiert.

Bei einem Gesprch in Monaco legten nun McLaren-Teamchef Ron Dennis und sein Red-Bull-Kollege Christian Horner als Vertreter der betroffenen Rennstlle neue Beweise fr ihre Unschuld vor. Die sieben Teams hatten ihre Startverweigerung beim GP der USA am 19. Juni damit begrndet, da Michelin die Sicherheit nicht garantieren konnte. Der franzsische Pneu-Produzent hatte deshalb seinen Partnern die Teilnahme verboten.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen gnstig kaufen und Geld sparen.


Kfz-Versicherung