Montage vom Unfall F. Alonso

F1-Tests in Barcelona: Alonso-Crash – Update

— 25.02.2015

Zwangspause für Alonso

Formel-1-Pilot Fernando Alonso wurde drei Tage nach seinem kuriosen Crash aus dem Krankenhaus entlassen. Weitere Testfahrten darf er aber noch nicht machen.

Der verunfallte Alonso ist hier schon an Bord des Hubschraubers.

(dpa/jb/mas) Nach drei Tagen im Krankenhaus muss Fernando Alonso auf seinen Einsatz bei den Formel-1-Abschlusstests verzichten. Der McLaren-Star verließ zwar am Mittwoch, 25. Februar 2015, die Klinik in Barcelona, wird sich nun aber nach Angaben seines Teams bei seiner Familie von den Nachwirkungen seines Unfalls bei den Übungsfahrten erholen. Für den Spanier soll der Däne Kevin Magnussen als zweiter McLaren-Fahrer neben Stammpilot Jenson Button zum Einsatz kommen, wenn die Formel 1 sich von Donnerstag bis Sonntag auf dem Circuit de Catalunya den letzten Schliff für die neue Saison holt.

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Nach wie vor Spekulationen um Unfallursache

Das Fehlen von Alonso dürfte auf dem Kurs in Katalonien für neuerlichen Gesprächsstoff sorgen. Noch immer blühen die Spekulationen um die tatsächlichen Umstände des Geschehens vom vergangenen Sonntag, als der Asturier mit seinem Auto in eine Begrenzungsmauer gekracht war. Böiger Wind als Ursache, wie von McLaren mit einiger Verspätung erklärt – an dieser Version gibt es immer noch reichlich Zweifel. Sebastian Vettel war kurz vor dem Unfall direkt hinter dem McLaren-Star gefahren und sagte danach, dass der Unfall "seltsam" ausgesehen habe. Alonso sei in der Kurve geradeaus und dann in die Mauer gefahren.

Mechanische Probleme am Auto schließt McLaren als Unfallursache aus.

Alonsos Manager räumte zwar ein, der Formel-1-Star sei rund zehn Minuten benommen gewesen und habe bei dem Crash eine Gehirnerschütterung erlitten. Er bestritt jedoch, dass der Asturier bereits vor dem Unfall im Auto das Bewusstsein verloren hatte. Dies stellte auch McLaren klar. "Unsere Daten zeigen deutlich, dass er beim Herunterschalten war, während er bis zum ersten Zusammenstoß vollen Bremsdruck ausübte – etwas, das sicher nicht möglich gewesen wäre, wenn er zu der Zeit bewusstlos gewesen wäre”, schrieb das Formel-1-Team in seiner Analyse und schloss einen mechanischen Defekt an Alonsos Auto als Ursache aus. Laut Alonso-Freund Flavio Briatore kann sich der McLaren-Pilot nicht an den Unfall erinnern. Aber das sei bei einer Gehirnerschütterung normal, meinte Briatore. Dass es Alonso halbwegs gut geht, hatte am Montagnachmittag schon sein Manager Luis Garcia Abad bezeugt. Dieser twitterte ein Foto seines Schützlings aus dem Krankenbett. Darauf ist der Rennfahrer lächelnd zu sehen. Alonso streckt zudem seinen linken Daumen zum Zeichen hoch, dass es ihm gut gehe.

Unfall in der dritten Kurve

Alonso war am Sonntag auf dem Circuit de Catalunya nach zwanzig Runden mit seinem Auto gegen eine Mauer in der dritten Kurve gekracht und mit einem Helikopter ins Krankenhaus geflogen worden. McLaren hatte sein Testprogramm in Barcelona wegen des Crashs am Sonntag vorzeitig abgebrochen.

Vier Testtage noch, dann werden die Wagen verpackt und auf die Reise nach Australien geschickt. Spätestens bis zum ersten Training in Melbourne am 13. März will auch Alonso wieder fit sein. Am 15. März beginnt mit dem Rennen in Melbourne die Formel-1-Saison 2015.

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