Blitzer

Facebook als Fahndungshilfe

— 11.05.2011

Polizei ermittelt bei Facebook

Einem Autobahndrängler aus Hamburg wurde jetzt sein Account bei Facebook zum Verhängnis. Ein Abgleich des Blitzerfotos mit den Fotos im Netzwerk brachte die Polizei auf seine Fährte. Die saftige Strafe folgte auf dem Fuß.

Um Verkehrssündern auf die Spur zu kommen, nutzen Behörden neuerdings auch soziale Netzwerke wie Facebook oder Xing. So wurde kürzlich ein Hamburger Autobahndrängler via Facebook überführt. Ein digitaler Abgleich des Blitzerfotos hatte die Fahnder dank der im Netzwerk hinterlegten Fotos und persönlichen Daten mit wenigen Klicks ans Ziel gebracht. Für den über das Internet ertappten Drängler hieß das: 400 Euro Geldbuße und vier Punkte in Flensburg. Trotz solcher Fahndungserfolge sind die sozialen Plattformen der Polizei grundsätzlich aber ein Dorn im Auge, denn sie ermöglichen es Autofahrern, sich gegenseitig vor festen und mobilen Tempokontrollen zu warnen – und zwar in Echtzeit.

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