Mazda MX-5 Facelift

Mazda MX-5 Facelift 2009 Mazda MX-5 Facelift 2009

Facelift Mazda MX-5

— 13.02.2009

Kosmetischer Eingriff

Vier Jahre nach dem Start der dritten MX-5-Generation hat Mazda seine Stilikone renoviert. Leiser, edler und sparsamer soll der Roadster ab Frühling 2009 noch mehr Spaß bringen.

Seit 20 Jahren steht der Mazda MX-5 für puren Fahrspaß. Nach knapp vier Jahren kommt die dritte Generation von MX-5 und MX-5 Roadster Coupé mit einer auf den ersten Blick dezenten Auffrischung zum Kunden. Eine neue Frontschürze soll aggressiver wirken und aerodynamische Vorteile bringen, dazu rollt der Japaner mit frisch gestalteten Scheinwerfereinheiten mit weißen Blinkerleuchten sowie dreieckigen Einfassungen der Nebelscheinwerfer vor. Das neue Gesicht erinnert an den Mazda3. Die modifizierten Seitenschweller betonen die hinteren Radhäuser, der hintere Stoßfänger wurde stärker integriert und soll dem Heck neuen Schwung verleihen.

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Wie bisher gibt es den MX-5 auch als Klappdach-Variante, das Roadster Coupé kostet 2400 Euro mehr.

Der Hardtop-Roadster unterscheidet sich künftig mit einem Maschendrahtmuster und einer Chromumrandung im Kühlergrill vom Softtop. Auch die innere Chromeinfassung in den Scheinwerfereinheiten und die silberfarbenen inneren Einfassungen der Nebelscheinwerfer sind Kennzeichen des Roadster Coupé. Neu geformte Seitenspiegel und Rückleuchten und breitere Luftabweiser an den Vorderrädern dienen bei beiden nicht nur der Optik, sondern auch der Aerodynamik. Innen kommen neue Farben und Materialien zum Zug, die Ablesbarkeit der Anzeigeinstrumente wurde verbessert. Der Kilometerzähler im unteren Bereich des Kombiinstruments hat jetzt ein rot hinterlegtes LCD-Display. Silberfarbene Ringe an den Reglern der Klimaanlage und silberne Applikationen an den Haltegriffen in den Türen sollen das Ambiente zusätzlich aufpeppen. Die Geräuschdämmung an Vorderachse und im Dachbereich sorgt laut Mazda für einen deutlich reduzierten Geräuschpegel.

Erstmals kommt der MX-5 mit Automatikgetriebe nach Europa

Innen hat Mazda den Roadster mit neuen Materialien und etwas Chrom aufgepeppt.

Die Leistung der Motoren bleibt identisch, der Verbrauch wurde jedoch um vier Prozent gesenkt. Hinzu kommen einige Neuerungen beim 2,0-Liter MZR Benzinmotor mit 160 PS, der künftig 500 Touren höher (bis 7500/min) dreht und dem Japaner mehr Leben einhauchen soll. Dabei bleibt der Verbrauch mit 7,6 Litern auf 100 Kilomter im Rahmen. Auch das manuelle Sechsgang-Getriebe wurde modifiziert und und soll noch knackiger agieren als bisher. Erstmals ist der MX-5 in Europa mit einem Automatikgetriebe erhältlich. Die Sechsstufen-Automatik lässt sich auch manuell über Schaltwippen am Lenkrad bedienen und passt sich über die sogenannte Active Adaptive Shift-Funktion (AAS) an die Vorlieben des Fahrers an.

Der Verbrauch steigt mit der Automatik auf 7,9 Liter. Zudem haben die Japaner am Sound getüftelt. Beim Zweiliter-Benziner mit manuellem Schaltgetriebe kommt ein neu entwickelter Induction Sound Enhancer (ISE) zum Einsatz, der den Motorensound über spezielle Kanäle in den Fahrzeuginnenraum leitet. Basismotor bleibt der 1.8 MZR mit 126 PS, der ebenfalls vier Prozent weniger Benzin benötigt und mit 7,0 Litern auskommen soll. Nichts Neues bei den Preisen: Los geht die offene Fahrt bei 22.000 Euro für den 1.8 MZR, der stärkere Motor ist ab 24.000 Euro zu haben. Das Roadster Coupé kostet je 2400 Euro mehr, die Automatik belastet den Etat mit weiteren 1800 Euro.

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