Facelift Mercedes A-Klasse (2009)

— 26.03.2008

Jetzt noch ökologischer

Wer B sagt, muss auch A sagen: Neben der aufgefrischten B-Klasse zeigt Mercedes auf der Auto Mobil International 2008 auch das Facelift der A-Klasse. Künftig gibt's eine Start-Stopp-Funktion.



Für Weltpremieren ist die Auto Mobil International in Leipzig eher weniger bekannt, doch 2008 hat allein Mercedes gleich zwei Stück zu bieten. Neben der neuen Generation der B-Klasse zeigen die Stuttgarter auf deutschem Messe-Parkett auch die geliftete A-Klasse. Ab Frühjahr 2008 komme der kleinste Benz "jünger, attraktiver und umweltbewusster als je zuvor", wirbt der Hersteller schon vorab. Für die Volumenmodelle A 150 und A 170 wird es ab Herbst eine Start-Stopp-Funktion geben, die den Benzinverbrauch im Stadtverkehr um bis zu neun Prozent verringern soll. Im Leerlauf schaltet sich der Motor automatisch ab und bei Bedarf binnen eines Sekundenbruchteils geräuschlos wieder ein, wenn die Kupplung getreten oder die Bremse gelöst wird. Der 95 PS starke A 150 BlueEfficiency absolvierte die Messfahrt laut Hersteller mit einem Verbrauch von 5,8 Litern je 100 Kilometer.

Den 82-PS-Diesel A 160 CDI liefert Mercedes ebenfalls ab Herbst serienmäßig mit einem BlueEfficiency-Paket aus (ohne Start-Stopp-Funktion, ausschließlich als Dreitürer). Das verbessert Motorwirkungsgrad, Aerodynamik, Rollwiderstand, Energiemanagement und Gewicht – und spart im Falle des A 160 CDI 0,4 Liter Kraftstoff. Macht summa summarum einen Dieseldurst von 4,5 Litern auf 100 Kilometer. Das BlueEfficiency-Paket hat auch Einfluss auf die Optik der A-Klasse: Die Kühlermaske ist aerodynamisch optimiert und an der Innenseite geschlossen, was den in den Motor eindringenden Luftstrom reduziert. Außerdem ist die Karosserie einen Zentimeter tiefergelegt, um den Luftwiderstand weiter zu verringern.

Die neu gestalteten Scheinwerfer sowie der modifizierte Frontstoßfänger mit vergrößertem Lufteinlass sollen Front- und Seitenpartie wie aus einem Guss erscheinen lassen. Das Design der Bugpartie hängt von der Ausstattungsvariante ab: Die Linie "Avantgarde" bekommt einen speziell gestalteten Stoßfänger, der die Pfeilung der Front stärker betonen soll. Dazu gibt es unterschiedliche Felgen – während das Basismodell mit 15-Zöllern auskommen muss, stehen Elegance- und Avantgarde-Modelle auf 16 Zoll großen Alurädern. Die neuen, größeren Außenspiegelgehäuse sowie die Türgriffe sind künftig bei allen Modellvarianten in Wagenfarbe lackiert. Auch am Heck gibt's Neues: Die geänderten Rückleuchten ragen weit bis in die Seitenflanken hinein und sollen die Karosserie breiter und kraftvoller wirken lassen.

Dem Cockpit spendierten die Mercedes-Designer neue Polsterstoffe und Türbeläge. Im Avantgarde gibt's frische Zierteile aus gebürstetem Aluminium, die Elegance-Linie bekommt Elemente aus Holz. Alle Varianten erhalten ein größeres Ablagefach in der Mittelkonsole und einen neu gestalteten Cupholder zwischen den Vordersitzen. Optional steht jetzt ein Parkassistent in der Preisliste, der per Ultraschallsensoren beide Straßenseiten auf Parklücken scannt und anschließend selbstständig in die gewählte Bucht hineinzirkelt. Der Fahrer braucht dabei nur noch Gas zu geben bzw. zu bremsen. Ebenfalls neu ist das adaptive Bremslicht, das bei einer Notbremsung aus mehr als 50 km/h die Bremsleuchten schnell blinken lässt und so den nachfolgenden Verkehr warnt. Der Sicherheit dient auch die "crashaktive Notbeleuchtung", die nach einem Unfall die Innenbeleuchtung automatisch einschaltet.

Autor: Michael Voß

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