Facelift Mercedes B-Klasse (2009) — 14.03.2008
B auf Sparkurs
Runter mit dem Verbrauch: Mit dem Facelift kommt ab Juni 2008 neue Spartechnik und Gas-Antrieb in die B-Klasse. Auf Wunsch zirkelt der Mercedes ganz allein in die Parklücke.
Mehr Ausstattung, gleicher Preis
Bei der Ausstattung legten sie zu. Die Preise ab 23.443 Euro werden voraussichtlich bleiben. Jedes Modell bekommt einen Fahrlicht-Assistenten, der automatisch Scheinwerfer ein- und ausschaltet, Berganfahrhilfe, blinkende Bremsleuchten und eine Notfallbeleuchtung, die hoffentlich nie anspringen muss. Gegen Aufpreis parkt die B-Klasse nun bequem von selbst ein. Ultraschallsensoren tasten unterhalb von 35 km/h Parklücken ab. Sobald die Messtechnik einen passenden Parkplatz findet, der mindestens 1,30 Meter länger ist als der Wagen, informiert das Display den Fahrer. Und dann läuft fast alles automatisch: Rückwärtsgang einlegen, Gas geben – das Lenken übernimmt der Wagen.
Gasantrieb für Sparer
Wie bisher stehen sechs Motoren zur Wahl, zwei Diesel (109, 140 PS) und vier Benziner (95 bis 193 PS). Alle Aggregate wurden weiterentwickelt, um den Spritverbrauch um maximal sieben Prozent zu senken. Ab Herbst 2008 soll eine Start-Stopp-Funktion gegen Aufpreis nochmals bis zu neun Prozent bringen. Ganz neu ist der Erdgasantrieb mit dem Kürzel NGT. Fünf Tanks mit dem Inhalt für über 300 Kilometer machen aus dem B 170 (116 PS) ein rollendes Sparschwein. Erdgas kostet nur die Hälfte von Super. Das Ganze bezahlt der Fahrer mit einem kleineren Kofferraum. Der schrumpfte um 128 Liter auf 422. Trotzdem klasse.Fazit von AUTO BILD-Autorin Margret Hucko: Alle Klassen müssen sparen – auch B-Klassen. Schade nur, dass der Kunde dafür extra bezahlen muss. Ein Start-Stopp-System gehört in Serie und nicht als Sondermodell "Blue Effficiency" auf die Straße.

































