Facelift Mercedes B-Klasse (2009)

Mercedes-Benz B-Klasse Mercedes-Benz B-Klasse

Facelift Mercedes B-Klasse (2009)

— 14.03.2008

B auf Sparkurs

Runter mit dem Verbrauch: Mit dem Facelift kommt ab Juni 2008 neue Spartechnik und Gas-Antrieb in die B-Klasse. Auf Wunsch zirkelt der Mercedes ganz allein in die Parklücke.

Ein bisschen B hat noch nie geschadet. Breitenwirksames Design, Bodenständigkeit bei Spritverbrauch und Preis – so wurde aus dem Nichts die B-Klasse zur festen Größe. Ein Erfolgsmodell, das jetzt richtig knausern darf – bei Benzin und Diesel. Nur da. Sonst klotzen die Schwaben, wo es nur geht. Und nutzen die Modellpflege, um ein paar Schönheitskorrekturen vorzunehmen, neue Techniken einzuführen. Zum Beispiel: Start/Stopp, Erdgas-Antrieb und einen Einparkassistenten. Selbstverständlich in A-Qualiät statt als B-Ware. Das gilt auch für die Gesichtsveränderungen an der Mercedes-Front. Dafür legten die Stuttgarter eine Kühlermaske mit drei chromverzierten Querlamellen auf, pfeilten Motorhaube und Stoßfänger stärker, um das Antlitz zu straffen. Am Heck klarten sie die Leuchten auf und schenkten der Klappe einen praktischen Griff.

Mehr Ausstattung, gleicher Preis

Auch innen hat Mercedes Hand angelegt. Die Ausstattung fällt üppiger aus als beim Vorgänger.

Bei der Ausstattung legten sie zu. Die Preise ab 23.443 Euro werden voraussichtlich bleiben. Jedes Modell bekommt einen Fahrlicht-Assistenten, der automatisch Scheinwerfer ein- und ausschaltet, Berganfahrhilfe, blinkende Bremsleuchten und eine Notfallbeleuchtung, die hoffentlich nie anspringen muss. Gegen Aufpreis parkt die B-Klasse nun bequem von selbst ein. Ultraschallsensoren tasten unterhalb von 35 km/h Parklücken ab. Sobald die Messtechnik einen passenden Parkplatz findet, der mindestens 1,30 Meter länger ist als der Wagen, informiert das Display den Fahrer. Und dann läuft fast alles automatisch: Rückwärtsgang einlegen, Gas geben – das Lenken übernimmt der Wagen.

Gasantrieb für Sparer

Wie bisher stehen sechs Motoren zur Wahl, zwei Diesel (109, 140 PS) und vier Benziner (95 bis 193 PS). Alle Aggregate wurden weiterentwickelt, um den Spritverbrauch um maximal sieben Prozent zu senken. Ab Herbst 2008 soll eine Start-Stopp-Funktion gegen Aufpreis nochmals bis zu neun Prozent bringen. Ganz neu ist der Erdgasantrieb mit dem Kürzel NGT. Fünf Tanks mit dem Inhalt für über 300 Kilometer machen aus dem B 170 (116 PS) ein rollendes Sparschwein. Erdgas kostet nur die Hälfte von Super. Das Ganze bezahlt der Fahrer mit einem kleineren Kofferraum. Der schrumpfte um 128 Liter auf 422. Trotzdem klasse.

Fazit von AUTO BILD-Autorin Margret Hucko: Alle Klassen müssen sparen – auch B-Klassen. Schade nur, dass der Kunde dafür extra bezahlen muss. Ein Start-Stopp-System gehört in Serie und nicht als Sondermodell "Blue Effficiency" auf die Straße.

Autor: Margret Hucko

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