Straßenbelag mit Solarzellen

Fahrbahn mit Solarzellen

— 17.09.2009

Strom aus der Straße

Liegt auf den Highways die Lösung des globalen Energieproblems? Eine Firma aus den USA hat ein Solarpanel für die Straße entwickelt. Das Hauptproblem ist mal wieder der Preis.

Das Unternehmen Solar Roadways aus dem US-Bundesstaat Idaho will einen Straßenbelag mit Solarzellen und integrierter LED-Beleuchtung auf den Markt bringen. Einen ersten namhaften Unterstützer gibt es bereits: Das amerikanische Verkehrsministerium fördert die Entwicklung mit 100.000 Dollar. Die vier mal vier Meter großen Panele sollen täglich jeweils 7,6 Kilowattstunden Sonnenenergie gewinnen. Berechnungen zufolge würde die Pflasterung des amerikanischen Straßennetzes mit Solarzellen dreimal mehr Energie erzeugen als die USA insgesamt verbrauchen.

"Fußbodenheizung" gegen Glatteis

Die Module könnten zudem dank der eingebauten LED-Leuchten Markierungen und Warnhinweise einsparen helfen und im Winter wie eine Fußbodenheizung wirken. Die Glasoberfläche des neuen Straßenbelags soll durch ein spezielles Verfahren rutschhemmend gemacht werden. Die Kosten für ein Panel werden von Solar Roadways mit 6900 Dollar angegeben – deutlich zu viel für eine Serienproduktion.

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