Facelift Honda Jazz

Fahrbericht Honda Jazz Modelljahr 2005 Fahrbericht Honda Jazz Modelljahr 2005

Fahrbericht Honda Jazz (Facelift)

— 09.11.2004

Neue Töne im Jazz

Der Kleine kommt an. Damit das so bleibt, hat Honda seinen Bestseller aufgefrischt. Und den CR-V gleich mit.

Das kluge Jazz-Konzept bleibt unangetastet

Man muß schon zweimal hinschauen: Was ist denn nun neu am Honda-Jahrgang 2005? Jazz und CR-V stehen faltenfrei frisch da und sind auch zwei Jahre nach ihrem Debüt erstaunlich wenig gealtert. Egal, nach dieser Zeit tapezieren die Japaner schon aus reiner Gewohnheit neu. Zum Glück fiel die Modellpflege angenehm dezent aus.

Zu erkennen ist der neue Jazz am besten an den LED-Blinkern im Außenspiegelgehäuse. Neu sind kräftigere Stoßfänger, die umgestaltete Mittelkonsole mit integriertem CD-Radio und Klima-Automatik (ab 1.4) sowie Instrumente im Accord-Stil: Die Zifferblätter werden nach dem Einsteigen schrittweise heller beleuchtet. Kosmetik also, die das kluge Konzept des Jazz nicht antastet. Der Honda ist auf stadtfreundlichen 3,83 Meter ein geräumiges, vielseitiges und sparsames Auto – irgendwie der heimliche Ur-Enkel des alten Civic.

Wer einmal die geniale Rückbank mit einem Handgriff im Boden versenkt hat, möchte nie wieder den fummeligen Umbau bei Konkurrenten erleben. Das Fahrwerk hat Honda neu abgestimmt, allerdings hoppelte der Testwagen wieder so hart wie die erste Serie, die nach Kundenprotest andere Stoßdämpfer erhielt.

Neue Optik auch für den CR-V

Im Angebot bleiben das stufenlose CVT-Getriebe (im 1.4 LS für 1250 Euro, ab ES für 750 Euro extra), die beiden Sparversionen mit 1,2 Liter und 78 PS (ab 10.990 Euro, mit manueller Klimaanlage ab 12.990 Euro) und der ES Sport (16.790 Euro). Für die beliebteste Version, den 1.4 LS mit 84 PS, gibt es jetzt als Option ESP (heißt bei Honda VSA) für 650 Euro, ab ES ist es serienmäßig.

Der elektronische Rettungsanker sowie neue Kopfairbags fahren nun auch im aufgefrischten CR-V mit (für 1300 Euro extra in der LS-Version, Serie in ES und Executive). Dabei hat Honda auch gleich das Allrad-System verfeinert, das bei durchdrehenden Vorderrädern die Hinterachse jetzt sanfter zuschaltet. Die Preise steigen an und beginnen nun bei 24.500 Euro (vorher 22.700 Euro) für die 150-PS-Einstiegsversion LS.

Der CR-V wirkt in der Lenkung etwas behäbiger als seine Konkurrenten Toyota RAV4 und Hyundai Tucson, dafür glänzt er mit viel Platz. Nur: Was bislang zum großen Erfolg fehlt, ist ein Diesel – und der kommt noch später als das Facelift. Der 2,2-Liter CDTi (140 PS) aus dem Accord steht erst im März 2005 bei den Händlern.

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