Fahrbericht Kia Rio (2005)

Kia Rio (2005)

Fahrbericht Kia Rio (2005)

— 08.07.2005

Feiner, aber kleiner

Der neue Rio ist kürzer, aber komfortabler als sein Vorgänger. Im August 2005 kommt er mit zwei Benzinern und einem Diesel ab 9880 Euro.

1993 rollten die ersten Kia auf unsere Straßen. Kleine ulkige Kisten, optisch fremdartig und technisch rückständig. So auch der erste Rio im Jahr 2000. Von der Konkurrenz belächelt, von der Fachpresse zerrissen. Doch Koreaner lernen schnell. Neue Modelle in erfolgreichen Nischen bescheren ihnen traumhafte Zuwachsraten. Am 20. August auch der neue Rio?

Karosserie Fröhliche Farben, flotte Formen: Der Rio hat Pfiff. Im Vergleich zum Vorgänger ist er um 25 Zentimeter auf 3,99 Meter geschrumpft. Damit tritt er gegen Polo und Co an.

Innenraum Außen klein, innen erstaunlich komfortabel und geräumig. Man fühlt sich wohl im Rio. Kein Vergleich zum tristen Vorgänger.

Motoren Die beiden Benziner (1,4 Liter, 97 PS, Spitze 177 km/h und 1,6 Liter, 112 PS, 190 km/h) sind zwar rauh und nicht gerade leise, reichen im Alltag aber völlig aus. Sehr interessant ist der kräftige (110 PS), sparsame und erstaunlich sanfte 1,5-Liter-Diesel. Spitze: 176 km/h.

Fahrverhalten Echter Schwachpunkt ist das unausgewogene Fahrwerk. Schaukelig einerseits, hart und unkomfortabel andererseits. Schlechte Straßen werden zur Tortour.

Preise Der neue Rio startet mit dem 97-PS-Benziner in der Ausstattung "Base" bei 9880 Euro (ohne ESP). Für den 112-PS-Benziner (mit ESP) sind 12.910 Euro fällig, der Diesel kostet 13.110 Euro (ebenfalls mit ESP, aber ohne Partikelfilter).

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