Fahrbericht Mercedes E-Klasse Coupé

Fahrbericht Mercedes E-Klasse Coupé Fahrbericht Mercedes E-Klasse Coupé

Fahrbericht Mercedes E-Klasse Coupé

— 18.04.2009

Volle Breitseite gegen Audi

Mit dem neuen E-Coupé nimmt Mercedes ab Anfang Mai 2009 ganz besonders den erfolgreichen Audi A5 ins Visier. Kann der CLK-Nachfolger überzeugen? Ein erster Fahreindruck.

Optisch überzeugt der Mercedes. Im Gegensatz zum eher biederen Vorgänger CLK steht das 4,70 Meter lange E-Klasse Coupé mit breiten Schultern satt auf der Straße. Die charakteristischen Merkmale wie die ausgestellten hinteren Kotflügel und die auf eckig gewechselten Scheinwerfer hat der schnittige Zweitürer von der E-Limousine übernommen. Und auch das Raumangebot. Zumindest vorn, meint BILD- Redakteur Carsten Paulun: "Praktisch, die Gurte werden Fahrer und Beifahrer automatisch gereicht. Meine 1,93 Meter bringe ich auf sehr bequemen Sitzen mit viel Seitenhalt gut unter. Hinten wird es wie in jedem Coupé deutlich enger. Sowohl an den Knie als auch am Kopf."

Das Coupé ist handlicher als die Business-Limousine

Kein Wunder, schließlich ist das Coupé 17 Zentimeter kürzer als die Limousine, allein der Radstand schrumpft um knappe zehn Zentimeter. Das spürt Tester Paulun auch beim Fahren: "Das neue Coupé lässt sich spürbar handlicher ums Eck zirkeln als die komfortorientierte Business-Limousine." Verantwortlich dafür ist nicht zuletzt die neue Sport-Lenkung, mit der man deutlich mehr Gefühl für die Fahrbahn entwickelt. Dennoch kommt auch der Fahrkomfort nicht zu kurz. Der BILD-Reporter: "Einen ganzen Tag war ich mit dem E-Coupé unterwegs. Völlig entspannt. Kaum Wind- und Fahrgeräusche. Selbst der 3,0-Liter-Diesel in meinem Testwagen, einem E 350 CDI BlueEfficiency, säuselte nur leicht." 231 PS bringen den 48.671 Euro teuren Zweitürer in 6,7 Sekunden auf Tempo 100, bei 250 km/h greift der elektronische Riegel ein. Paulun: "Der laufruhige Diesel soll mit 6,8 Liter im Schnitt auskommen, bei meiner ersten, recht zügigen Testfahrt waren es laut Bordcomputer 8,4 Liter."

Speerspitze ist das E 500 Coupé für 66.045 Euro

Das Cockpit bietet selbst für den langen Carsten Paulun jede Menge Platz. Hinten ist es – typisch Coupé – deutlich enger.

Alternativ stehen noch ein weitere Diesel sowie drei Benziner zur Wahl. Die beiden Vierzylinder E 250 CDI BlueEfficiency Coupé und E 250 CGI BlueEfficiency Coupé mit dem neuen Benzindirekteinspritzer stehen mit dem gleichen Preis (44.685 Euro) in der Liste und haben mit 204 PS auch die identische Leistung. Allerdings verbraucht der Diesel mit 5,1 Liter (Werksangabe) 2,1 Liter weniger als der Benziner. Das liegt unter anderem am Getriebe. Denn der Diesel kommt mit einer Sechsgang- Handschaltung, der Benziner mit einer betagten Fünfstufen-Automatik. Über den beiden Basismodellen rangieren die beiden Sechszylinder E 350 CGI BlueEfficiency (Benziner, 292 PS, 51.408 Euro) und der gefahrene E 350 Diesel. Die Spitze markiert zunächst das E 500 Coupé mit 388 PS für 66.045 Euro. Fazit von BILD-Redakteur Carsten Paulun: "Das E-Coupé ist ein Klasse-Auto. Aber wie immer bei  Mercedes: zu teuer. Knappe 5000 Euro teurer als sein Vorgänger CLK – das geht wohl auch nur bei Mercedes."

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