Fahrbericht Mercedes F-Cell Roadster — 24.03.2009
So schön (leise) fährt die Zukunft
Lustig, luftig, leicht und leise: Mit dem F-Cell Roadster feiert Mercedes 100 Jahre Automobil-Geschichte. autobild.de durfte den von Mercedes-Azubis gebauten Brennstoffzellen-Wagen exklusiv fahren.
Für ausreichend Saft in den beiden Blei-Batterien sorgt eine Brennstoffzelle
Luftig: Es gibt kein Dach, keine Seitenverkleidung, keine Türen. Dafür pures Cabrio-Gefühl. Zwei aufklappbare Bügel schützen gegen das Herausfallen. Auf Füße und Beine müssen Fahrer und Beifahrer achten, damit sie nicht an die Vorderräder geraten. Leicht: Der Roadster ist ein Fliegengewicht, ganze 350 Kilogramm bringt er auf die Waage. Materialien wie Karbon, Aluminium, Plexiglas, Glas- und Kohlefaser machen es möglich. Mit einem Joystick wird beschleunigt, gebremst und gelenkt. Lenkrad? Gaspedal? Braucht man in der Zukunft nicht mehr.
Leise: kein Brummen, kein Heulen. Der winzige Elektromotor (rund zwei PS) läuft nahezu lautlos. Nur das Differenzial rasselt bis Tempo 10 ein wenig. Sind die beiden Blei-Batterien leer, werden sie von einer Brennstoffzelle automatisch aufgeladen. Der Wert des unverkäuflichen Vehikels liegt bei etwa 200.000 Euro. Gebaut wurde der F-Cell Roadster von rund 150 Mercedes-Azubis im Rahmen ihrer Ausbildung.

































