Fahrbericht Nissan Pathfinder SE 4x4

Nissan Pathfinder SE 4x4 Nissan Pathfinder SE 4x4

Fahrbericht Nissan Pathfinder SE 4x4

— 02.02.2005

Auf dem richtigen Pfad

In der Größenklasse von Touareg und ML ist seit März der Nissan Pathfinder SE 4x4 zu haben. Ein Geländewagen, der das Zeug zum Erfolgstyp hat.

Auch für härtere Einsätze gerüstet

Er hat alles, was ein moderner Geländewagen braucht: permanenten Allradantrieb, elektronische Antriebsschlupfregelung, Untersetzung, Einzelradaufhängung rundum, drei Sitzreihen mit Platz für sieben Personen (ab Ausführung Elegance). Beim neuen Pathfinder handelt es sich nicht etwa um einen riesengroßen X-Trail, auch wenn der variable Allradantrieb via Lamellenkupplung (per Drehschalter bei losem Untergrund sperrbar) an das Erfolgs-SUV erinnert. Untersetzung, Leiterrahmen und die kurzen Karosserieüberhänge rüsten ihn auch für den härteren Einsatz – schließlich soll er den mittlerweile zwölf Jahre alten Terrano ersetzen.

Das von uns gefahrene Vorserien-Exemplar der US-Version mit V6-Benziner und vier Liter Hubraum fährt sich so amerikanisch wie erwartet – gar so schwammig wird das Fahrwerk garantiert nicht nach Europa kommen. Der große Sechszylinder bietet mehr Drehmoment und PS als die V8-Konkurrenz von Ford, und das spürt man auch beim Fahren. Die Fünfstufen-Automatik brilliert durch Unauffälligkeit, schaltet stets sanft und zum richtigen Zeitpunkt.

Sitze mit viel Unterstützung für die Lendenwirbel laden zum Kilometerfressen ein. Das Cockpit mit seinem vielen metallisierten Kunststoff wirkt in Natura nicht ganz so edel wie auf den Fotos, ist aber klar gezeichnet und problemlos bedienbar.

Austattung, Kosten und technische Daten

Unser Testexemplar ist eine gestopfte SE-Version. Neben der elektronischen Schlupfregelung sind auch Berganfahr- und Abfahrhilfe an Bord. Abseits der Straße ist zu spüren, daß der Wendekreis mit 11,9 Metern nicht wirklich klein ist.

Nach Deutschland kommt der Pathfinder im März, und zwar mit 2,5-Liter-Common-Rail-Turbodiesel, einer Weiterentwicklung des aus dem X-Trail bekannten 2,2-Liter-Aggregats. 174 PS sollen für 178 km/h Spitze reichen.

Zu haben ist der Pathfinder in drei Ausstattungslinien ab 33.500 Euro, auf Wunsch mit sieben Sitzen. Zur Auswahl stehen eine manuelle Sechsgang-Schaltung und eine Fünfgang-Automatik. Gebaut wird er wie der Terrano in Spanien.

Technische Daten V6-Zylinder-Benziner, vorn längs • Nockenwellenantrieb via Kette • Hubraum 3954 cm³ • Leistung 199 kW (270 PS) bei 5600/min • Drehmoment 395 Nm bei 4000/min • permanenter Allrad über elektronisch geregelte Lamellenkupplung (zusätzlich manuell sperrbar), el. Schlupfregelung mit Bremseneingriff • Fünfgang-Automatik mit Geländereduktion • v. bel. Scheiben-, h. Scheibenbremsen • Reifen 265/75 R 16 • L/B/H 4765/1849/1862 mm • Bodenfreiheit 234 mm • Tankinhalt 80 l • Leergewicht 2180 kg • Preis (USA) 30.450 Dollar

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