Fahrbericht Porsche Cayenne

Porsche Cayenne Porsche Cayenne

Fahrbericht Porsche Cayenne

— 05.02.2007

Mehr Pfeffer für den Cayenne

Porsche würzt beim Cayenne nach – mit neuen Motoren und einer raffinierten Wankstabilisierung. Die drei Nobel-SUV im Test.

Die Sportwagen-Welt war erschüttert, als Porsche einen Geländewagen plante. Doch der Cayenne ist ein Riesen-Erfolg. Seit 2002 wurden 150.000 Autos gebaut, geplant waren 80.000. Jetzt wurde er überarbeitet, und: "Wir haben noch nie zuvor so viel Geld in eine zweite Generation gesteckt", sagt Porsche-Chef Wendelin Wiedeking. Zu sehen ist davon nicht viel, auch wenn die Front komplett neu gestaltet wurde. Zu fühlen dafür umso mehr. Die Motoren arbeiten jetzt mit Direkteinspritzung, gleichzeitig wuchs der Hubraum. Der V6 hat 3,6 Liter und 290 PS, der V8 4,8 Liter. Als Sauger leistet er 385 und als Turbo 500 PS. Besonders der V6 fühlt sich jetzt lebendiger an. Der V8-Sauger geht entschlossener als bisher zur Sache, und der Turbo peitscht den Cayenne hemmungslos nach vorn.

Porsche verspricht bis zu 15 Prozent weniger Verbrauch. Mag sein, aber alle drei Motoren gehören nach wie vor zu den gierigen Futterverwertern ihrer Art. Wer sparen will, muss sich noch bis 2010 gedulden, dann kommt der Hybridantrieb. Stolz ist Porsche auf das neue PDCC (3213 Euro), ein System zur Wankstabilisierung (reduziert Seitenneigung). Zusammen mit dem PASM-Fahrwerk (Luftfederung mit variablen Dämpfern, 2963 Euro) ergibt sich ein bemerkenswert agiles Fahrverhalten. Fast wie bei einem Sportwagen. Fast.

Autor: Dirk Branke

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