Allrad-Kombis mit höhergelegter Karosserie und robuster – oder zumindest robust aussehender – Rundumbeplankung aus Kunststoff sind eine interessante Alternative zum SUV. Ihre Käufer schätzen den bequemen Einstieg, die verbesserte Geländetauglichkeit durch die höhere Bodenfreiheit und den eigenständigen Auftritt dieser Autos, die einfach besser aussehen als ihre braven Pkw-Pendants. Das günstigste Angebot in dieser Klasse macht Skoda mit dem Octavia Scout, der jetzt das gleiche Facelift spendiert bekam wie die anderen Octavia schon zum Jahresanfang. Eine neue Frontpartie mit größeren Scheinwerfern ist die auffälligste Änderung, ansonsten hat man nur im Detail verbessert.

Der TSI empfiehlt sich als interessante Alternative zum Diesel

Skoda Octavia Scout 1.8 TSI
Für 29.490 Euro gibt es ihn als EU4-Diesel mit dem 140 PS starken Pumpedüse-TDI von VW.
Bild: Werk
Das Modellprogramm des Scout ist übersichtlich: Für 29.490 Euro gibt es ihn als EU4-Diesel mit dem kernigen, 140 PS starken Pumpedüse-TDI von VW. Für 1400 Euro weniger fährt er als 1.8 TSI mit 160 PS und EU5 vor. Beide Versionen bekommt man ausschließlich mit Sechsgang-Schaltgetriebe und nur in einer einzigen, aber dafür gut bestückten Ausstattungsvariante. Der moderne TSI mit Benzin-Direkteinspritzung und Turboaufladung empfiehlt sich als interessante Alternative zum Diesel, weil er schon bei niedrigen Drehzahlen kräftig zieht, bei Bedarf richtig schnell ist und für einen Benziner wenig verbraucht. Außerdem sind seine Fixkosten günstiger. Das Fahrwerk gehört zur eher komfortablen Sorte, gleichzeitig fährt sich der Skoda in jeder Lebenslage präzise und sicher. Im Gelände kommt er mit 179 Millimeter Bodenfreiheit zwar nicht so weit wie gute SUV, aber gegenüber herkömmlichen Allrad-Pkw muss der Scout nicht gleich vor jedem zerfurchten Waldweg kapitulieren. Mehr muss ein solches Auto auch nicht können.