Fahrbericht Kia No. 3

Fahrbericht Studie Kia No. 3

— 18.06.2009

Kia entdeckt den Mini-Van

2010 kommt Kias neues Raum-Auto – der No. 3. Der Minivan ist putzig, praktisch und günstig. Selbst Zwei-Meter-Männer können ohne Probleme ein- und aussteigen. AUTO BILD fuhr die seriennahe Studie vom Genfer Salon.

Gelungene Autos für wenig Geld – mit dieser Formel trotzt Kia bislang der Krise. Demnächst kommt Zahlenordnung ins Programm: Schlicht und einfach No. 3 heißt das Hochdach-Auto, das wieder Chefdesigner Peter Schreyer (früher bei Audi, VW) in Schale geworfen hat. AUTO BILD fuhr die Studie vom Genfer Salon 2009, das Serienmodell steht ab Februar 2010 bei den Händlern. "Der Wagen unterscheidet sich nur im Detail von der Serienversion", verrät Peter Schreyer. "Sogar das Glasdach und die längs verstellbare Rückbank werden wir beibehalten." Wie in der kleinen Hochdach-Klasse üblich, überzeugt die sehr gute Raumausnutzung. Selbst Zwei-Meter-Männer können ohne Verrenkungen ein- und aussteigen, an Kopf- und Beinfreiheit fehlt es nicht.

Zum Start stehen zwei Benziner und ein Diesel zur Auswahl

Der Kia, der kein klassischer Van sein will, teilt sich die Bodengruppe mit dem Soul. Trotz der etwas knapperen Abmessungen (L/B/H 4045/1760/1600 mm, Radstand 2615 mm) fasst der Kofferraum des MPV über 300 Liter. Störend wirkt allenfalls das weit in den Innenraum hineinreichende Armaturenbrett. Nur Show ist der zentrale Dreh-Drück-Steller – in der Serie bleibt es beim typischen Tasten-und-Knöpfe-Mix. Drei Motoren stehen zur Wahl: zwei Benziner mit 1,4 Liter (101 PS) und 1,6 Liter Hubraum (126 PS) sowie ein 128 PS starker 1,6-Liter-Diesel. Die optional angebotene Automatik hat zwar nur vier Fahrstufen, funktioniert aber auch in Kombination mit dem Start-Stopp-System. Ende 2010 bringt Kia einen besonders sparsamen 1,4-Liter-Diesel und ein modernes Doppelkupplungsgetriebe.
Georg Kacher

Georg Kacher

Fazit

Der No. 3 fährt sich wie ein Soul im Sonntagsdress – etwas geschmeidiger, deutlich leiser, lichter und luftiger, insgesamt großzügiger. Weniger Van, dafür mehr Hochdach-Mini. Dieses Auto hat Besseres verdient als einen verwechselbaren Fantasienamen. Warum nicht K3 statt No. 3? Damit könnte Kia endlich Ordnung in sein Programm bringen.

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