Fahrbericht Suzuki Splash
— 12.02.2008Splash? Wow!
Splash – das klingt nach Wasser, Urlaub, Spritzigkeit. Oder nach dem neuen Suzuki, der im April 2008 startet. autobild.de-Autor Stephan Bähnisch fuhr den Kleinen bereits in Südfrankreich.
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Innen stand der Mini Pate
Die Sitze sind ordentlich, auch wenn das Türkis der Sitzbezüge das männliche Auge anstrengt. Meiner Beifahrerin gefällt es, immerhin sollen 60 Prozent Frauen den Splash kaufen. Es gibt ihn in vier unterschiedlichen Innenfarben, da werden auch die Männer den richtigen Farbton für sich finden. Der große Tacho erinnert mich irgendwie an den den Mini, der aufgesetzte Drehzahlmesser an einen alten Smart. Aber alles ist am richtigen Platz, die Bedienung ist sehr einfach. Leider lässt sich das Lenkrad nur in der Höhe verstellen. Auf Wunsch schluckt der Splash bis zu 1050 Liter Gepäck, die Rücksitze klappen kinderleicht und nahezu eben. In den Ausstattungen Club und Comfort versteckt sich ein doppelter Kofferraumboden im Heck, dann passen nur noch bescheidene 178 Liter Gepäck hinter die tief herunter gezogene Klappe. Für den Großeinkauf der Kleinfamilie zu wenig.Vom Kleinlaster zum Kurvenjäger
Für die erste Ausfahrt wähle ich das Volumenmodell mit einem neu entwickelten 1,2-Liter-Benziner, der mit 86 PS durchaus die gewünschte Spritzigkeit vermittelt. 12,7 Sekunden braucht der Japaner bis zur 100-km/h-Marke, erst bei 175 ist Schluss. Dabei soll er nur 5,6 Liter Kraftstoff konsumieren, 131 Gramm CO2 schlagen dann pro Kilometer zu Buche. Noch sparsamer kann das der 1,0-Liter-Dreizylinder, der sich mit fünf Litern zufrieden geben soll. Für Vielfahrer hat Suzuki einen 1,3-Liter-Selbstzünder mit 75 PS entwickelt, der nur 4,5 Liter Diesel schluckt, dafür aber mit üppigen 190 Newtonmeter Drehmoment punktet. Auch wenn er etwas brummig arbeitet und die Höchstgeschwindigkeit von 165 km/h wenig Sportpotenzial vermuten lässt, ist er die spritzigste Antriebs-Alternative im Programm. Den Rußpartikelfilter liefert Suzuki serienmäßig mit.ANZEIGE
Fazit Auch wenn der Splash nicht jedem auf Anhieb ein "Wow" entlockt, so ist er für Suzuki ein weiterer Quantensprung. Ein zeitgemäßer Kleinwagen mit optischen Qualitäten und reichlich Platz zum fairen Preis. Das schmeckt nicht nach teurem Markenchampagner, eher wie leckerer Prosecco für kleines Geld. Doch auch der perlt ordentlich und belebt das Gemüt. Ab April 2008 steht die neue Suzuki-Spritzigkeit bei den Händlern.
| 1,0-Benziner, 65 PS | 1,2-Benziner, 86 PS | 1,3 DDiS, 75 PS |
|---|---|---|
| Classic 9990 Euro | - | - |
| Club 12.200 Euro | Club 12.700 Euro | Club 14.700 Euro |
| Comfort 13.500 Euro | Comfort 14.000 Euro | Comfort 16.000 Euro |
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