Facelift Suzuki SX4 (2009)

Fahrbericht Suzuki SX4 (2009) Fahrbericht Suzuki SX4 (2009)

Fahrbericht Suzuki SX4 (2009)

— 23.09.2009

Ganz der Alte

Einen "neun Look" für den SX4 verspricht Suzuki. Doch man muss schon ganz genau hinschauen, um den zu erkennen. Dafür hat der kleine Crossover jetzt mehr PS und verbraucht trotzdem weniger.

SUV fahren trotz kleinem Budget? Da ist die Auswahl übersichtlich. Nicht zuletzt fehlende Konkurrenz erklärt den Erfolg des seit 2006 gebauten Suzuki SX4, dem die Japaner jetzt eine neue Nase verpassen. Der Grill in Trapezform, ein neues Stoßfängerdesign und ein versilberter Unterfahrschutz – das war es an optischen Neuigkeiten am SX4 der Generation 2009. Dazu gibt es neue 16-Zoll-Alus im Fünfspeichen-Design und fertig ist das Facelift. Innen erhellen jetzt die Instrumente aus dem Grand Vitara den Horizont, ein bisschen Chrom an Lüftungsdüsen und Türgriffen, ein Center-Lautsprecher mittig im Armaturenträger und eine noch einfachere Klimabedienung runden die optische Mini-Kur ab. Typisch SUV, aber nicht neu: die erhöhte Sitzposition.

Auf einen Blick: Die Stars des Genfer Autosalon 2010

Als Basismodell Streetline ohne Beplankung kostet der SX4 günstige 15.900 Euro.

Was ist also wirklich frisch am SX4? Vor allem die Motoren. Ein Zweiliter-Turbodiesel ersetzt den bisherigen 1,9-Liter-Motor mit 120 PS. Der Vierzylinder mit Rußpartikelfilter leistet 135 PS und ermöglicht flotte 190 km/h. Werden alle vier Räder angetrieben, sinkt die Höchstgeschwindigkeit auf 180 km/h, dafür klettert der Verbrauch auf immer noch gute 5,5 Liter. Außerdem kennt der kleine Japaner so an der Ampel auch bei nasser Piste keine Traktionsprobleme mehr. Eine manuelle Sechsgangschaltung ist Serie. Als 4x2-Variante sollen sogar 4,9 Liter Diesel pro 100 Kilometer reichen, der CO2-Ausstoß beträgt schlanke 129 g/km – bis zu 22 Prozent weniger als der Vorgänger. Theoretisch zumindest. Denn bei flotter Gangart gönnt sich der SX4 auch locker zehn Liter Diesel. Außerdem verleugnet der von Fiat zugelieferte Selbstzünder nie sein Arbeitsprinzip, ist trotz des länger abgestimmten Getriebes relativ laut. Das zusätzliche Drehmoment von 40 Newtonmetern (jetzt 320) ist deshalb kaum spürbar, trotzdem zieht der SX4 gut und kräftig durch. Die Diesel-Preise starten bei 18.600 Euro, Allrad kostet 1500 Euro Aufpreis.

Hier geht es zur Suzuki-Markenseite

Innen fällt die Kosmetik übersichtlich aus, die Instrumente stammen aus dem Grand Vitara.

Auch den Benziner hat Suzuki runderneuert, er leistet statt 107 künftig 120 PS. Gleichzeitig wurde der Durst von 6,7 auf 6,2 Liter auf 100 Kilometern reduziert, wie der Diesel erfüllt auch er die Euro-5-Norm. Vor allem ist er als Einstiegsversion Streetline Club für 15.900 Euro ein gutes Angebot, auch wenn der 1,6-Liter mit fünf Gängen auskommen muss und auf die Offroad-Optik mit Plastikabdeckung an den Radkästen und die Dachreling verzichtet. Der beplankte "Offroad" kostet 700 Euro mehr. Wer überwiegend das Abenteuer in Großstadtschluchten sucht, kann auf den Allradantrieb gut verzichten. Auch mit zwei angetriebenen Rädern wuselt der SX4 flott durch Kurven und federt relativ kommod. Werden gelegentlich Schotterpisten und Wiesenpfade anvisiert, ist der Allradantrieb mit elektromagnetischer Lamellenkupplung die richtige Alternative.
Autor:

Fazit

Die Optik des SX4 kommt gut an bei den Kunden. Warum also viel verändern? Suzuki hat da angelegt, wo es wichtig ist: bei den Motoren, die stärker und sauberer sind. Wegen seiner kompakten Abmessungen bleibt der Japaner eine smarte Lösung für Stadt-Abenteurer.

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.