Fahrradi Farfalla FFX: Tretauto der Superlative

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Fahrradi Farfalla FFX: Tretauto der Superlative

— 11.05.2012

Ein reines Muskelauto

Sieht aus wie ein Ferrari, hat aber keinen Motor: das Tretauto Fahrradi Farfalla FFX. Die Flunder auf vier schmalen Reifen soll sogar ein bisschen fliegen können.

Der österreichische Künstler Hannes Langeder hat ein Tretauto in Ferrari-Optik gebaut. Wo sonst ein Zwölfzylinder brüllt, muss der Fahrer im "Fahrradi Farfalla FFX" allerdings schweißtreibend in die Pedale treten. Kein Wunder, dass Langeder sein Kunstwerk als "Konzept einer Mimikry-Hülle auf Basis muskelbetriebener Antriebstechnik (Musclecar)" bezeichnet. Der Fahrradi ist das zweite Projekt dieser Art: 2010 wurde bereits der Ferdinand 911 GT3 RS vorgestellt, ein Porsche-Supersportler ganz in Goldfolie und ebenfalls als Tretauto konzipiert. Beim Fahrradi Farfalla FFX ging Langeder noch einen Schritt weiter: Er kopierte nicht bloß das Design eines bestehenden Modells, er stellte mit dem Fahrradi gleich seine eigene Vision des künftigen Ferrari Enzo auf die Räder.

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Der Fahrradi hat zwei Flügeltüren, die über eine mechanische Umlenkung in den Kettenantrieb eingekuppelt werden können und sich dann bedächtig auf und ab bewegen. Das soll an den Flügelschlag eines Schmetterlings erinnern und erklärt den Namen Fafalla (italienisch für Schmetterling). Außerdem werde der Innenraum laut Langeder so besser belüftet. Dass seine Konstruktion "jederzeit ein leichtes Abheben vom Boden (Antigravitation) gewährleistet", scheint jedoch äußerst zweifelhaft. Zusätzlich erzieht das Tretauto seinen Fahrer zu neuer Langsamkeit, mit einer noch größeren Getriebeüberstetzung als im Ferdinand 911 GT3 RS werde der Fahrradi "auch für Fußgänger zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten im Strassenverkehr". Für Nachtfahrten ist ein modernes Beleuchtungssystem auf der Basis von 200 ultrahellen LEDs verbaut, denn das Vehikel auf dünnen Fahrradreifen hat sogar eine Straßenzulassung für Österreich. Noch bis zum 4. Juli 2012 sind der Fahrradi Farfalla FFX und auch der Ferdinand GT3 RS im Lentos Kunstmuseum Linz im Rahmen der Ausstellung "Car Culture" zu sehen.

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