Urteil: Fahrradunfall ohne Helm

Fahrradunfall: Urteil

— 17.06.2013

Mitschuld ohne Fahrradhelm

Aktuelles Gerichtsurteil: Obwohl keine Helmpflicht besteht, tragen Radfahrer, die "oben ohne" bei einem Verkehrsunfall verletzt werden, eine Mitschuld!

(dpa) Fahrradfahrer tragen bei einem Zusammensto mit einem anderen Verkehrsteilnehmer Mitschuld, wenn ein Helm ihre Kopfverletzungen verhindert oder reduziert htte. Dies gilt auch bei verkehrswidrigem Verhalten des Unfallgegners, wie am 17. Juni 2013 der 7. Zivilsenat des schleswig-holsteinischen Oberlandesgerichts entschied (Urteil vom 5. Juni 2013; Az. 7 U 11/12).

Helmpflicht fr Radfahrer: Bundesverkehrsminister ist dagegen

Besser mit! Fahrradfahrer, die einen Helm tragen, gehen im Straenverkehr auf Nummer Sicher.

Fr Radfahrer bestehe zwar keine Helmpflicht, heit es in der Begrndung, aber sie seien im tglichen Straenverkehr einem besonderen Verletzungsrisiko ausgesetzt. Es sei unzweifelhaft, dass ein Helm vor Kopfverletzungen schtze, auch sei die Anschaffung wirtschaftlich zumutbar. "Daher kann nach dem heutigen Erkenntnisstand grundstzlich davon ausgegangen werden, dass ein verstndiger Mensch zur Vermeidung eigenen Schadens beim Radfahren einen Helm tragen wird."

Hrtere Strafen fr Rad-Rpel

Im konkreten Fall fuhr die Klgerin mit ihrem Fahrrad ohne Helm auf der Strae an einem am Straenrand parkenden Auto vorbei. Die Autofahrerin ffnete unmittelbar vor der Fahrradfahrerin die Tr. Die Radlerin konnte nicht mehr ausweichen und strzte. Dabei zog sie sich eine schwere Schdel-Hirn-Verletzung zu.

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Fahrrad

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