Rettungsfahrzeug im Einsatz

Fahrtraining für Zivildiensleistende

— 16.07.2009

Zivis lernen lenken

Krankentransport, Notfallrettung, Essen auf Rädern. Viele Zivildienstleistende sitzen während ihrer Tätigkeit regelmäßig hinterm Steuer. Sie müssen bald ein mindestens fünfstündiges Fahrtraining absolvieren.

Wie bekomme ich richtig die Kurve? Wie weiche ich aus? Wie verhalte ich mich nach einem Unfall? Mit diesen und anderen Fragen müssen sich ab Oktober 2009 alle rund 7000 Zivildienstleistenden im Fahrdienst beschäftigen. Ihre Dienststellen haben "dafür Sorge zu tragen, dass Dienstleistende vor ihrem ersten Fahreinsatz ein Fahrsicherheitstraining erhalten", heißt es in einer Anweisung des Bundesamts für Zivildienst. Absolviert werden müssen mindestens fünf Übungsstunden, Fahrer von Kleintransportern sollen zusätzlich das Verhalten ihres Fahrzeugs mit und ohne Beladung studieren.

Blaulicht-Training für Retter

Hintergrund: Zivis gehören naturgemäß meist zur Gruppe der jugendlichen Fahranfänger, die überproportional stark unfallgefährdet ist. Sie sollen künftig zwingend das richtige Verhalten in Grenzbereichen trainieren, aber auch den passenden Umgang mit Fahrgästen üben. Fahrer von Rettungsfahrzeugen werden außerdem in kontrolliertem Ausweichen und Fahrten mit Signal geschult. Das Fahrsicherheitstraining soll in Zusammenarbeit mit Fahrlehrern, der Polizei oder Dienstleistern wie ADAC, TÜV und anderen erfolgen.

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