Fakten zur Mazda-Mittelklasse

Fakten zur Mazda-Mittelklasse

— 16.10.2007

Mehr über sechs

Häppchenweise serviert Mazda neue Details über seine neue Mittelklasse. Jetzt sind die Fahrleistungen dran. Der neue 6 wird natürlich stärker als sein Vorgänger – und auch deutlich leiser.

Nach dem ersten Auftritt auf der IAA 2007 sind die Erwartungen an den Mazda6 groß. Im Gegensatz zum kleinen Bruder Mazda2 durfte er wachsen – um immerhin 6,5 Zentimeter in der Länge. Bei den Motoren hält Mazda an den bewährten Aggregaten fest, nach einer Überarbeitung sollen sie jedoch allesamt weniger durstig sein als die Vorgänger. Top-Motor ist ein 2,5-Liter-Benziner mit 170 PS, der aus dem 2,3-Liter des Vorläufers abgeleitet wurde. Er soll die japanische Mittelklasse in acht Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen, 220 km/h Höchstgeschwindigkeit erreichen und sich dabei im Mittel mit acht Litern Superbenzin zufriedengeben (Angaben jeweils für den Fünftürer). Das maximale Drehmoment liegt bei 226 Nm, die über ein Sechsgang-Getriebe übertragen werden. Die Basis gibt wie bisher der 1,8-Liter-Benziner mit 120 PS und 165 Nm, der immerhin für 200 km/h gut ist, mit 6,8 Litern im Schnitt aber fast zwölf Prozent weniger verbrauchen soll als der Vorgänger. Dazwischen platziert Mazda noch einen Zweiliter mit 147 PS. Die Selbstzünderfraktion vertritt der bekannte Zweiliter-Turbo mit Common-Rail-Technik und 140 PS, der 330 Nm auf die Kurbelwelle stemmt und den Japaner auf immerhin 204 km/h treiben soll. Der Kraftstoff-Konsum bleibt dabei mit 5,6 Litern Diesel erfreulich niedrig. Gleiches gilt für den Geräuschpegel im Innern, der laut Mazda um 2,5 auf 67,5 dB (A) bei 100 km/h gesenkt wurde.

Mit dem Auto wächst auch die Zahl der Extras

Dazu servieren die Japaner für den 6 eine Fülle von Ausstattungsdetails, die es für den Vorgänger nicht gab. Eine sogenannte blaue "Action"-Beleuchtung für die Tasten der Audio-Anlage aktiviert sich sanft auf- und abdimmend bei Knopfruck. Über das CF-Netzwerk (Cross Functional Network) werden Funktionen des Navigationssystems, der Audio- und Klimaanlage, des Bordcomputers und des Bluetooth-Systems mit Lenkradtasten bedient. Zu den neuen Ausstattungs-Features zählen außerdem Bi-Xenon-Scheinwerfer mit adaptivem Kurvenlicht, ein Reifendruck-Kontrollsystem, eine Bluetooth-gestützte Freisprechvorrichtung mit Sprachsteuerung, eine Einparkhilfe, ein Bose-Audio-System oder ein Navigationssystem mit Touch-Screen-Funktion und Sprachsteuerung. Insgesamt soll es vier Ausstattungslinien geben. Fehlen nur noch die Preise.

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