Falsche Vignetten von echten Beamten

Falsche Vignetten von echten Beamten

— 25.08.2005

Bulgarische Betrügereien

An der bulgarischen Grenze verkaufen betrügerische Beamte ungültige Autobahnvignetten, warnt der ADAC.

Der ADAC warnt vor Betrügereien bei der Einreise nach Bulgarien. Statt der Autobahnvignette werde beim Kauf an der Grenze lediglich eine Kaufquittung ausgehändigt – die reicht als Nachweis bei einer späteren Polizeikontrolle aber nicht aus, und der Autofahrer kann mit einem Bußgeld bestraft werden.

Außerdem drehten manche Grenzbeamte den Urlaubern rote Hefte als "Versicherungsnachweis" zum Preis von bis zu 15 Euro an. Diese Papiere sind nach Meinung des ADAC aber völlig wertlos. Besonders häufig seien solche Betrugsversuche von den Grenzübergängen Kapitan Adreevo und Kalotina gemeldet worden.

Der ADAC empfiehlt, die Vignette ausdrücklich einzufordern. Vorher sollte man sich über den aktuellen Preis informieren, beispielsweise an den Aushängen der Grenzstationen. Versucht ein Beamter den Urlauber übers Ohr zu hauen, muß an Ort und Stelle reklamiert werden – notfalls beim Vorgesetzten.

Autor: Michael Voß

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